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Orthopädische Matratzen Test 2016

Viele Menschen müssen auf orthopädische Matratzen zurückgreifen, um bequem und ohne Rückenschmerzen schlafen zu können. Wir haben etliche orthopädische Matratzen im großen Matratzen Test 2016 getestet und stellen Ihnen hier die Testsieger vor.

Was ist eine orthopädische Matratze?

Im Handel werden viele unterschiedliche Matratzenarten angeboten. Die orthopädische Matratze ist eine echte Besonderheit unter den Matratzen. Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Schläfer, die besonders individuellen Schlafkomfort benötigen, brauchen eine individuell passende Matratze. Auch nach diversen orthopädischen Problemen, wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall, ist eine orthopädische Matratze sehr sinnvoll. Menschen mit einem Bandscheibenvorfall können in der Regel nur noch auf orthopädischen Matratzen erholsam schlafen. Auf einer normalen Matratze würden sie in der Nacht vor Schmerzen aufwachen oder sie könnten sich am Morgen nicht mehr erheben.

Die orthopädischen Matratzen wurden speziell für Personen mit orthopädischen sowie ergonomischen Problemen erfunden. Natürlich kann eine orthopädische Matratze den körperlichen Schaden nicht beheben, sie gewährleistet aber ein wesentlich bequemeres und auch ergonomisches Liegen. Die meisten orthopädischen Matratzen bestehen aus Naturlatex oder aus einer Kombination von Kaltschaum, viskoelastischem Schaum und Naturlatex. Die Materialien Latex und Viskoschaum besitzen die best möglichen orthopädischen Eigenschaften, kosten dafür aber auch am meisten Geld.

Wie ist eine orthopädische Matratze aufgebaut?

Generell besteht jede orthopädische Matratze aus einem dicken Matratzenkern, einer Polsterung und aus einem Bezug. Je nach Modell kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Der Matratzenkern einer orthopädischen Matratze wird in der Regel aus einem einzigen Material gefertigt oder besteht alternativ aus einer Materialkombination. Im Inneren der Matratze befinden sich verschiedene Luftkanäle und diese sorgen dank einer ausreichenden Belüftung für ein angenehmes Schlafklima. Im Handel werden orthopädischen Matratzen entweder mit 5 oder mit 7 unterschiedlichen Liegezonen angeboten.

Bei den 5-Zonen-Modellen sind die einzelnen Liegezonen stärker ausdifferenziert als bei herkömmlichen Mehrzonenmatratzen. Dank einer durchdachten Konstruktion kann die orthopädische Matratze Form- oder Funktionsfehler des menschlichen Stütz-und Bewegungsapparates lindern und sogar vermeiden. Jede Matratze, die eine orthopädische Funktion besitzt, muss die menschliche Wirbelsäule in allen Liegepositionen natürlich unterstützen. Sie muss zudem Muskelverspannungen lindern und Durchblutungsstörungen vermeiden. Die Matratzen verfügen deshalb über eine entsprechende Zonierung und sind besonders punktelastisch. Damit die orthopädische Matratze zu jeder Art von Schläfer passt, bedienen sich die Hersteller 2 Lösungswegen.

Zum einen können die unterschiedlichen Zonen der Matratze individuell auf jeden Menschen eingestellt werden. Zum anderen wird die Matratze so konstruiert, sodass sie sich an jede individuelle Körperstelle anpasst, als wenn sie eine unbegrenzte Anzahl an abgestimmten Härtezonen besitzen würde.

Für wen sind orthopädische Matratzen geeignet?

Menschen mit Rückenproblemen oder anderen körperlichen Leiden können auf einer herkömmlichen Matratze in der Regel nicht schmerzfrei schlafen. Sie benötigen eine spezielle Unterlage und diese muss spezielle Eigenschaften besitzen. Eine orthopädische Matratze verfügt über eine sehr gute Punktelastizität und Stützkraft. Zusätzlich gewährleistet sie eine dauerhafte Rückstellkraft. Beim Liegen profitieren die Schläfer von einer orthopädisch korrekten Wirbelsäulenhaltung. Aufgrund der sehr guten Klimaeigenschaften und der hervorragenden Wärmeableitung sowie Feuchtigkeitsregulierung eignen sich orthopädische Matratzen sehr gut für Schwitzer.

Bei den Modellen aus Kaltschaum bleibt die abgestrahlte Körperwärme viel länger in der Matratze als bei anderen Materialien. Von diesem Effekt profitieren vor allem Menschen, die in der Nacht sehr schnell frieren. Orthopädische Matratzen aus hochwertigem Kaltschaum eignen sich besonders gut für Menschen mit Wirbelsäulenschäden. Diese verspüren nach einer Weile eine deutliche Linderung. Personen, die unter Ischias leiden, sollten sich am besten eine orthopädische Matratze aus viskoelastischem Schaum kaufen, denn auf dieser wird die Hüft-Partie optimal gestützt. Generell eignen sich orthopädische Matratzen besonders gut für Menschen, die auf dem Rücken schlafen.

Für Bauchschläfer sind sie eher weniger gut geeignet. Da die orthopädischen Matratzen ebenfalls über eine Schulter-Absenkung verfügen, eignen sie sich natürlich auch für Seitenschläfer.

Was bieten gute orthopädische Matratzen?

Auf einer guten orthopädischen Matratze behält die Wirbelsäule in der Seitenposition stets ihre doppelte S-Krümmung. Beim Liegen oder Schlafen werden die Bandscheiben auf keinen Fall zusammengedrückt. Der Härtegrad hängt natürlich von den individuellen Bedürfnissen ab. Zu hart sollte die Matratze allerdings nur sein, wenn der Nutzer unter starken Nacken-Schmerzen leidet. Eine gute orthopädische Matratze ist nicht so weich und somit wird verhindert, dass es in der Rücken- oder Seitenlage zu einem Durchhängen der Wirbelsäule kommt. Generell besitzt jede gute orthopädische Matratze eine Schulter-Absenkung und lässt sich somit auch von jedem Seitenschläfer verwenden.

Dies gewährleisten Quer-Kanäle die durch die Oberfläche geschnitten werden. Generell sollte die mittlere Zone der Matratze immer härter wie die Schulterzone sein. Je höher die Matratze, desto höher auch der Liegekomfort. Ältere Menschen, die unter Gelenk- oder Rückenbeschwerden leiden, sollten eine möglichst hohe orthopädische Matratze kaufen. Auf dieser werden die Gelenke optimal entlastet und die Blutzirkulation verbessert sich. Handelt es sich um eine qualitativ hochwertige orthopädische Matratze, dann wachen die Schläfer am Morgen ohne Schmerzen oder Muskelverspannungen auf. Generell verfügen die Materialien Latex und Viskoschaum über optimale orthopädische Eigenschaften und sollten gegenüber anderen Materialien bevorzugt werden.

Worauf beim Kauf einer orthopädischen Matratze achten?

Beim Kauf einer orthopädischen Matratze müssen die Käufer besonders achtsam sein. Im Handel werden leider relativ viele Matratzen unter diesem Namen angeboten, doch nicht alle Modelle eignen sich in der Realität als orthopädische Matratze. Im Hinblick auf die Härtegrade sollten die Matratzen möglichst in sehr differenzierten Graden angeboten werden. Für Käufer ist es sehr vorteilhaft, wenn der Hersteller sogar ein exaktes Körpergewicht angibt. 5 Liegezonen können oftmals ausreichen, wenn diese differenziert genug ausfallen. Diese wichtigen Informationen finden potenzielle Käufer in der Matratzenbeschreibung.

Bei Unsicherheit sollten die Käufer sich besser für eine Matratze mit 7 Liegezonen entscheiden. Im Hinblick auf die Materialien eignen sich orthopädische Matratzen aus Latex oder Viskoseschaum am besten. Nur diese Materialien verfügen über die optimale Körperanpassung bei einer gleichzeitigen Straffheit. Genau diese Eigenschaften sind bei diversen orthopädischen Problemen erforderlich. Besteht die Matratze aus Latex, dann sollte ein möglichst hoher Anteil an natürlichem Latex enthalten sein. Zusätzlich zu diesen Besonderheiten spielen beim Kauf einer orthopädischen Matratze natürlich auch noch die generellen Qualitätskriterien eine wichtige Rolle. Ein möglichst hohes Raumgewicht ist von Vorteil. Dieses sollte mindestens bei 40 RG liegen. Handelt es sich um eine orthopädische Matratze aus Kaltschaum, so ist ein Raumgewicht von 50 oder 60 empfehlenswert. Je dicker die Matratze und der Matratzenkern, desto höher die Liegequalität.

Die Matratzenhöhe muss 19 cm oder mehr betragen und der passende Kern sollte mindestens 15 cm dick sein. Ein abnehmbarer Matratzenbezug ist generell von Vorteil und kann einfach in der Waschmaschine gereinigt werden.

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