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Raumgewicht bei Matratzen – was ist das?

Beim Matratzenkauf spielen die Qualität und die Haltbarkeit natürlich sehr wichtige Rollen. Diese beiden Eigenschaften können potenzielle Käufer anhand einiger Angaben genau einschätzen. Zu den relevantesten Faktoren gehört das Raumgewicht (Abkürzung: RG). Dieses bezeichnet präzise, wie viel Kilogramm vom verwendeten Rohmaterial (zum Beispiel Latex oder Kunststoff) in genau einem Kubikmeter des Endprodukts enthalten ist.

Was sagt das Raumgewicht bei Matratzen genau aus?

Wird das Material aufgeschäumt, dann bilden sich dadurch winzige Poren oder Luftbläschen. Diese sorgen zwar für eine gute Ventilation, können sich ab einem gewissen Anteil aber auch negativ auf die Formstabilität der Matratze auswirken. Hat eine Matratze ein hohes Raumgewicht, so weist ihr Füllmaterial eine höhere Dichte auf und besitzt somit auch ein geringeres Porenvolumen. Auf der anderen Seite sind Matratzen mit einem geringeren Raumgewicht zum einen poröser und besitzen zum anderen auch eine geringere Dichte. Berechnet wird das Raumgewicht von Matratzen wie folgt: Die Masse in Kilogramm wird durch das Volumen in m³ geteilt.

Wer zu preiswert kauft, der kauft oft doppelt

Matratzenmodelle, die vorwiegend im Discounterbereich angeboten werden, kosten deutlich weniger Geld wie Matratzen von Markenherstellern. Auf den ersten Blick scheint die Investition sinnvoll und die Käufer können viel Geld sparen. Im Hinblick auf das Raumgewicht und die Haltbarkeit müssen die Käufer aber mit größeren Nachteilen rechnen. Matratzen sollen nach Möglichkeit viele Jahre lang benutzt werden können und über den gesamten Zeitraum ihre Eigenschaften behalten. Alle paar Jahre eine neue Matratze zu kaufen, ist natürlich auch sehr kostspielig. Deshalb sollten Käufer lieber mehr Geld in eine höherwertigere Matratze investieren, dabei aber auch unseren Matratzen Test beachten.

Welches Raumgewicht sollte eine Matratze mindestens besitzen?

Im Hinblick auf eine hohe Haltbarkeit und Qualität sollten Matratzenkäufer auf ein Mindestraumgewicht von 40 achten. Ab diesem Wert sind Kaltschaum- oder Viscoschaum-Matratzen zum einen langlebig und zeichnen sich zum anderen durch eine dauerhafte orthopädische Leistungsfähigkeit aus. Aus diesem Grund legt die DIN-Norm 13014 in Deutschland fest, dass Krankenhausmatratzen ein Mindestraumgewicht von 40 besitzen müssen.

Hat eine Matratze ein Raumgewicht von 40, dann können die Käufer mit einer maximalen Lebensdauer von bis zu 8 Jahren rechnen. Liegt das Raumgewicht einer Matratze zwischen 20 und 30, so hält diese nur 1 bis 3 Jahre lang. Nach diesem Zeitraum ist die Matratze durchgelegen und sollte zeitnah ersetzt werden. Matratzen mit einem höheren Raumgewicht von 50 oder sogar 60 liegen sich erst nach rund 10 Jahren durch. Qualitativ hochwertige Matratzen mit einem Raumgewicht von 75 oder mehr halten somit auch länger als 10 Jahre lang.

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