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5-Zonen-Matratzen Test

Verschiedene Matratzenarten, wie zum Beispiel Kaltschaummatratzen oder Taschenfederkernmatratzen, werden mit unterschiedlich vielen Körperzonen angeboten. Eine 5-Zonen-Matratze besitzt, wie die Bezeichnung bereits verrät, 5 unterschiedliche Liegezonen. Wie viele Liegezonen vonnöten sind, hängt natürlich von den individuellen Vorlieben ab. Eine 5-Zonen-Matratze ist somit im Test nicht schlechter als Modelle mit 7 oder 9 Liegezonen. Die Liegezonen haben eine wichtige Aufgabe und stützen die spezifischen Körperregionen besser ab. Dadurch wird das Körpergewicht optimal und gleichmäßig auf der Matratze verteilt. Ein kontrolliertes Einsinken ist möglich, während der entstehende Liegedruck deutlich verringert wird. Die einzelnen Zonen sollen je nach den Bedürfnissen der Schläfer entweder abstützend und oder auch elastisch wirken.

 

Was ist eine 5-Zonen-Matratze?

Jede 5-Zonen-Matratze besitzt 5 unterschiedliche Liegezonen und diese werden auch als Härtezonen oder Körperzonen bezeichnet. Fast alle Matrarzenarten werden im Handel mit mehreren Liegezonen angeboten. Potenzielle Käufer, die auf der Suche nach einer 5-Zonen-Matratze sind, haben somit die Wahl zwischen unterschiedlichen Matratzenarten.

Am beliebtesten sind die 5-Zonen-Kaltschaummatratzen und die 5-Zonen-Bonnell-Federkernmatratzen.

Bei den Taschenfederkernmatratzen und Federkernmatratzen entstehen die unterschiedlichen Liegezonen entweder durch eine 5-Zonen-Kaltschaumplatte oder durch einen unterschiedlich festen Draht der einzelnen Federn. Bei den Latexmatratzen, Kaltschaummatratzen und Gelmatratzen werden die unterschiedlichen Liegezonen direkt durch den Kernaufbau und dessen Schnitttechnik zoniert. Auch wenn es noch Matratzen mit 7 oder sogar 9 Liegezonen gibt, reichen 5 Körperzonen in der Regel bereits aus. Die meisten Menschen besitzen nicht die optimale Körperform und Größe, um die 7 oder 9 Zonen im Test wirklich effektiv nutzen zu können.

Wie ist eine Bonnell-Federkernmatratze aufgebaut?

Eine Bonnell-Federkernmatratze mit 5 Liegezonen besteht aus mehreren unterschiedlichen Schichten. In der Mitte befindet sich der Matratzenkern und dieser ist entweder an einer oder an beiden Seiten von einer dicken Schaumstoffpolsterung umgeben. Je nach Modell kann noch eine zusätzliche Zwischenschicht zum Einsatz kommen. Als Matratzenbezug wird in der Regel ein hochwertiger Doppeltuch-Bezug verwendet. Der Bonell-Federkern ist mit einem festen und flächenelastischen 5-Zonen-Stützsystem ausgestattet.

Die erste Zone ist der Schulterbereich. Diese Körperzone ist in den meisten Fällen die weichste Zone von der Matratze. Sie ist vor allem für Menschen, die auf der Seite oder auf dem Rücken schlafen, besonders wichtig. Die Schulterblätter und die Schulter müssen gut in die Matratze einsinken können und dabei wenig Gegendruck empfinden. Dadurch wird die Muskulatur entlastet und die Arme können nicht einschlafen.

Die zweite Zone ist der Lendenbereich. Diese Körperzone ist wieder etwas fester im Vergleich zur Schulterzone. Der Lendenbereich wird dadurch gut gestützt und die Wirbelsäule kann beim Liegen stets in einer entlastenden Position verweilen.

Die dritte Zone der 5-Zonen-Matratze ist der Hüftbereich. Im Detail handelt es sich dabei um eine mittelfeste Zone und diese sorgt dafür, dass die Hüfte zuverlässig einsinken kann. Die Hüftzone sorgt in Kombination mit der bequemen Schulterzone bei Seitenschläfern dafür, dass die Wirbelsäule gerade liegt und parallel zum Boden verläuft.

Die vierte Liegezone ist identisch mit dem Lendenbereich und ist somit wieder etwas fester.

Die fünfte Körperzone der 5-Zonen-Matratze ist identisch mit dem Schulterbereich. Somit ist diese Zone im Test ebenfalls sehr weich. Durch diese 2 gespiegelten Körperzonen kann die Matratze problemlos gedreht werden.

Worin besteht der Unterschied zu 7-Zonen-Matratzen?

Im Gegensatz zu einer 7-Zonen-Matratze besitzt eine 5-Zonen-Matratze insgesamt zwei Körperzonen weniger. In der Regel kostet sie deshalb auch weniger Geld. Ein Nachteil für den Schläfer ist die geringere Anzahl an Zonen nicht unbedingt.  Die erste Zone bei den 7-Zonen-Matratzen ist der Kopfbereich. Diese Zone ist er fest und sorgt dafür, dass der Kopf beim Liegen zuverlässig gestützt wird. Die 7. Zone ist identisch mit der ersten Zone und ermöglicht im Test ein Drehen der Matratze.

Bei den 5-Zonen-Matratzen gibt es somit keine Körperzone für den Kopfbereich, dies ist aber auch der einzige Unterschied zu den 7-Zonen-Matratzen. Alle anderen 5 Körperzonen sind bei beiden Matratzenarten vollkommen identisch.

Worauf beim Kauf achten?

  • Beim Kauf einer 5-Zonen-Matratze müssen Käufer auf viele wichtige Dinge achten. Als Erstes sollten sie sich für eine passende Matratzenart entscheiden. Im Handel gibt es unter anderem Kaltschaummatratzen, Bonnell-Federkernmatratzen, Gelmatratzen und Latexmatratzen mit 5 unterschiedlichen Körperzonen. Die meisten viscoelastischen Matratzen besitzen keine Liegezonen. Die Matratzenart sollte unter Berücksichtigung der eigenen Vorlieben ausgesucht werden. Jeder Matratzentyp hat Vor- und Nachteile und eignet sich für spezielle Bedürfnisse.
  • Unabhängig von der gewählten Matratzenart gibt es einige wichtige Kriterien, die beim Kauf einer 5-Zonen-Matratze berücksichtigt werden sollten. Das Raumgewicht spielt eine große Rolle und ist eine der wichtigsten Indikatoren für Qualität und Haltbarkeit. Je höher das Raumgewicht einer 5-Zonen-Matratze, desto höher die Haltbarkeit und Qualität. Das Raumgewicht fällt von Matratzen Arzt Matratzenart natürlich unterschiedlich aus. Eine Kaltschaummatratze sollte zum Beispiel mindestens ein Raumgewicht von 35 besitzen. Bei einer Bonnell-Federkernmatratze sollte das Raumgewicht mindestens 40 betragen. Qualitativ hochwertige Gelmatratzen haben ein sehr hohes Raumgewicht von 85.
  • 5-Zonen-Matratzen werden im Handel mit unterschiedlichen Härtegraden angeboten. In der Regel haben Käufer die Wahl zwischen 3 Härtegraden. Wie diese in der Praxis ausfallen, hängt zum einen von der gewählten Matratzenart und zum anderen vom Hersteller ab. Der Härtegrad sollte unter Berücksichtigung des eigenen Körpergewichts und den vorhandenen Schlafvorlieben gewählt werden. Ein Test vor Ort hilft dabei, einen individuell geeigneten Härtegrad zu finden.
  • Die Kernhöhe der Matratze ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium beim Kauf. Je höher der Kern einer Matratze, desto widerstandsfähiger reagiert er auf den Druck und umso weniger kann die Matratze wegrutschen. Die Kernhöhe ist dann optimal, wenn der Körper nicht ganz in die Matratze ein sinkt und an den wichtigen Stellen gestützt wird. Die Kernhöhe ist von Matratzenart zu Matratzenart verschieden. Eine qualitativ hochwertige Bonnell-Federkernmatratze sollte mindestens eine Kernhöhe von 15 cm besitzen. Eine gute 5-Zonen-Matratze, die auch bedenkenlos für Allergiker geeignet ist, besitzt einen abnehmbaren und waschbaren Matratzenbezug.

 

5-Zonen-Matratzen im Test – das Fazit

5-Zonen-Matratzen schneiden im Test auf keinen Fall schlechter ab als Matratzen mit 7 oder sogar 9 Körperzonen. Die zusätzlichen Zonen bringen nur Vorteile, wenn der Schläfer eine optimale Köperform und eine ideale Körpergröße besitzt. Die Stiftung Warentest und viele andere Test Institute haben bereits eine große Anzahl an 5-Zonen-Matratzen getestet. Besonders gute Noten bekommen immer wieder die hochwertigen Mehrzonen-Matratzen mit einem Kaltschaum- und einem Bonnell-Federkern. Einige Modelle der beiden Matratzenarten wurden von der Stiftung Warentest sogar zum Testsieger gekürt. Dank der 5 unterschiedlichen Körperzonen wird der Körper an allen wichtigen Stellen gestützt und profitiert von einem erholsamen und ergonomischen Schlaf.

Im Gegensatz zu Matratzen, die nur eine Zone besitzen, haben 5-Zonen-Matratzen einige Vorteile und schneiden im Test auch besser ab. Käufer mit einer durchschnittlichen Körpergröße profitieren am meisten von Matratzen mit mehreren Liegezonen. Des Weiteren eignen sich die 5-Zonen-Matratzen auch für alle Schläfertypen und sind besonders vorteilhaft für Seitenschläfer. Bei diesen zeigt sich im Test, dass die Wirbelsäulen dank der 5 unterschiedlich harten Körperzonen in einer anatomisch korrekten Haltung liegen kann.

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