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Boxspringbett Test 2017

Das Boxspringbett ist ein Schlafsystem, das seinen Namen vom gefederten Untergestell – dem Boxspring – hat. Dieser Boxspring ist ein Massivholzrahmen mit Federung, auf der die Matratze liegt. Diese kann wiederum selbst auch eine Federkernmatratze sein, es gibt aber viele Boxspringbetten mit Kaltschaum- und auch mit Latex- oder Viscomatratzen. Die beiden letztgenannten Varianten kommen wegen der Kosten eher sehr selten zum Einsatz.

Die beiden Weltregionen, in denen Boxspringbetten die längste Tradition haben, sind Nordamerika und Skandinavien. Seit den 1990er Jahren verbreiten sie sich zunehmend in Kontinentaleuropa. In unserem Boxspringbett Test 2017 haben wir etliche Boxspringbetten ausführlich getestet und stellen das beste Boxspringbett vor.

Boxspringbett Aufbau

Ein Boxspringbett unterscheidet sich vom Aufbau her deutlich von den klassischen Bettensystemen. Die Matratze liegt somit nicht auf einem Lattenrost. Generell wird zwischen dem amerikanischen und dem skandinavischen Boxspringbett unterschieden. Grundsätzlich besteht jedes Boxspringbett aus 4 bis 5 einzelnen Komponenten und diese sind optimal aufeinander abgestimmt.

Aufbau eines Boxspringbetts

Aufbau eines Boxspringbetts

Füße des Boxsprings

Die Füße werden bei jedem Boxspringbett benötigt und erfüllen gleich zwei wichtige Aufgaben. Sie sind in der Regel zwischen 5 bis 20 cm hoch und passen von der Optik her zum restlichen Bett. Die Füße sind fest mit dem Rahmen des darüber befindlichen Boxsprings verbunden und bestehen aus Holz, Kunststoff oder Metall. Sie sorgen für eine ausreichende Stabilität und bereichern die Gesamtoptik des Boxspringbetts. Zusätzlich schaffen die Füße einen kleinen Freiraum zwischen dem Fußbodenbelag und der Box. Dadurch gewährleisten sie eine durchgängige Luftzirkulation in der darüber befindlichen Box.

Boxspring

Das Boxspring oder kurz Box befindet sich direkt über den Füßen. Das zweite Element des Bettes wird unter anderem auch als Unterbett, Boxspring-Untergestell oder Federrahmen bezeichnet. Im Detail handelt es sich um einen 20 bis 30 cm hohen Holzrahmen. Auf diesem Rahmen befindet sich der Federkern. Die Box sorgt für eine zuverlässige Unterstützung der Matratze und übernimmt die Rolle eines Lattenrosts.

Die Qualität des Holzes, die für den Rahmen verwendet wird, spielt eine wichtige Rolle. Je höher die Qualität, desto stabiler das Material und desto größer kann die Belastung sein. Einfache Modelle bestehen aus Spanplatten, während in höherwertigen Modellen Leimhölzer oder Massivhölzer zum Einsatz kommen. Klassische Rahmen sind mit dem Bonnell-Fed

erkern bestückt. Alternativ kann aber auch ein Taschenfederkern verwendet werden. Bonnell-Federkerne besitzen flächenelastische Eigenschaften und verhalten sich bei Belastung in der Regel geräuschlos.

Die Härte vom Federungseffekt steigt äquivalent zu der Belastung. Taschenfederkerne sind nicht flächenelastisch, sondern punktelastisch. Textile Taschen umschließen die einzelnen Federn. Dadurch können die Liegeflächen auch mit unterschiedlichen Federungen bestückt werden und somit entstehen einzelne Liegezonen.

Bei Boxspringbetten mit einer Breite von mehr als 140 cm werden anstatt nur einer Box oft auch 2 Boxen angeboten. Zusätzlich sind die größeren Konstruktionen entweder mit einer durchgehenden oder 2 einzelnen Matratzen erhältlich. Es gibt auch besondere Boxspringbetten mit Bettkasten.

Matratze

Die Boxspringmatratze liegt direkt auf der Box. Bei den meisten Modellen kommt eine Tonnen-Taschenfederkernmatratze zum Einsatz. Die Liegeeigenschaften und der Härtegrad der Matratze werden individuell auf das jeweilige Boxspringbett abgestimmt. In Kombination mit dem Bonnell- oder Taschenfederkern sorgt die Taschenfederkernmatratze für das leicht federnde und typische Liegegefühl bei einem Boxspringbett. Die Qualität der Matratze spielt eine wichtige Rolle und lässt sich unter anderem an der Anzahl der Federn überprüfen. Bei manchen Boxspringbetten wird anstatt einer Taschenfederkernmatratze auch eine Kaltschaummatratze verwendet.

Qualitativ hochwertige Kaltschaummatratzen mit einem hohen Raumgewicht besitzen genau wie die Taschenfederkernmatratze eine sehr hohe punktuelle Elastizität. Durch unterschiedliche Liegezonen lassen sich die Kaltschaummatratzen noch individueller an den Körper anpassen. Im direkten Vergleich zu den klassischen Boxspringmatratzen haben Kaltschaummatratzen einen großen Nachteil: Durch das deutlich geringere Federungsvermögen des Kaltschaums geht das für die Boxspringbetten typische leichte Liegegefühl verloren.

Vereinzelt werden im Handel auch preiswerte Boxspringbetten mit einer Bonnell-Federkernmatratze angeboten. Diese Kombination macht aber nur wenig Sinn, denn sowohl die Matratze als auch die Box sind flächenelastisch und ergänzen sich somit nicht. Generell sind Matratzen in 5 unterschiedlichen Härtegraden, von H1 (weich) bis HD (hart) erhältlich. Aufgrund der federnden Wirkung der Box werden Boxspringmatratzen nur in 2 bis 3 Härtegraden angeboten.

Topper

Während skandinavische Boxspringbetten in den meisten Fällen eine Topper-Matratze besitzen, ist dies bei den meisten amerikanischen Boxspringbetten nicht der Fall. Die Topper-Matratze wird oftmals nur als Topper bezeichnet und schließt das skandinavische Boxspringbett ab. Im Detail handelt es sich um eine relativ dünne Matratze. Diese erhöht zum einen den Schlafkomfort und schon zum anderen die darunter befindliche Boxspringmatratze.

In der Regel besteht der Topper aus Kaltschaum, Schafschurwolle, Rosshaar oder aus viskoelastischem Material. Aus hygienischen Gründen besitzt der Topper meistens einen abnehmbaren Bezug.

Kopfteil

Im Handel werden Boxspringbetten sowohl mit als auch ohne Kopfteil angeboten. Das Kopfteil gehört zwar nicht zu den Liegeelementen, rundet die moderne Optik des Boxspringbetts aber gekonnt ab. Je nach Modell kann das Kopfteil aus unterschiedlichen Materialien bestehen und ist im Handel in vielen Größen und Formen erhältlich. Moderne Kopfteile bestehen aus hochwertigem Massivholz und sind wattiert sowie textilbezogen. Bei vielen Modellen können die Käufer entscheiden, ob das Kopfteil einen Seitenabstand besitzen soll oder nicht.

Unsere Boxspringbett Test Testsieger 2017

Was ist ein Boxspringbett?

Das Boxspringbett unterscheidet sich deutlich von den klassischen Bettensystemen und besitzt einige Vorteile. Es wird auch als Continentalbett oder Amerikanisches Bett bezeichnet. Die amerikanische Bezeichnung Boxspring bedeutet ins Deutsche übersetzt „Kasten mit Federn“. Dies beschreibt auch sehr gut die besondere Eigenschaft des modernen Schlafsystems. Besonders beliebt sind Box Springbetten in den USA, in Kanada und in Skandinavien.

Auch in Deutschland erfreuen sich die modernen Bettensysteme an einer immer größeren Popularität. Bei den amerikanischen Boxspringbetten werden in der Regel sehr dicke Matratzen verwendet. Diese sind häufig sogar 30 cm hoch. Bei den skandinavischen Boxspringbetten wird zusätzlich noch eine Matratzenauflage, der sogenannte Topper, aufgelegt. Diese ist bei vielen Modellen mit dem gleichen Bezug wie das Bett bezogen. Durch die Kombination von 3 unterschiedlichen Matratzen wird mit einem Boxspringbett ein sehr hoher liege Komfort erreicht.

Dank dieser Komforthöhe eignet sich das moderne Bett vor allem für ältere Menschen und erleichtert diesen deutlich das Ein- und Aussteigen. Aufgrund der speziellen Konstruktion bietet das Boxspringbett über die ganze Liegefläche stets eine gleichbleibende Unterstützung des Körpers. Deshalb gibt es bei den meisten Modellen auch keine unterschiedlichen Liegezonen. Leider fehlt bei den Boxspringmatratzen eine Normung und die einzelnen Härtegrade können sich sehr deutlich voneinander unterscheiden. Dies macht es Käufern schwer, eine individuell passende Matratze zu finden. Neben seinen verschiedenen Elementen lässt sich das Boxspringbett auch noch durch weitere Teile erweitern und anpassen.

Zu den wichtigsten Elementen gehören das Kopfteil und die Polsterung (Bezug). Zusätzlich gibt es für viele Modelle eine große Auswahl an Zubehör. Durch Nachtische, Bettkästen, zusätzliche Kissen oder passende Plaids, lassen sich diese Betten individuell anpassen.

Hier gibt es mehr zum Thema: Was ist ein Boxspringbett?

Boxspringbett FAQ

In unserem Boxspringbett Test kamen viele Fragen bei den Testern auf, diese versuchen wir nun im FAQ alle zu klären:

Wie hoch sollte ein Boxspringbett sein?

Boxspringbetten sind in unterschiedlichen Höhen im Handel erhältlich. Die Mindesthöhe liegt im Durchschnitt bei 50 cm, während die Maximalhöhe bei ungefähr 80 cm liegt. Wie hoch das Boxspringbett sein sollte, hängt von der Körpergröße des Käufers ab. Personen unter 170 cm sollten eine Liegehöhe von rund 60 cm wählen. Menschen, die 190 cm oder größer sind, wählen am besten eine Liegehöhe von 70 cm. Am beliebtesten sind Boxspringbetten mit einer Höhe von 60 bis 65 cm. Bei einer solchen Größe können sowohl kleinere als auch größere Personen problemlos ein- und aussteigen.

Woran erkenne ich hochwertige Boxspringbetten?

Die im Handel erhältlichen Boxspringbetten unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander. Es gibt einige wichtige Kriterien und an diesen lassen sich qualitativ hochwertige Betten erkennen. Als Erstes sollten Käufer darauf achten, dass es sich bei dem angebotenen Modell auch um ein richtiges Boxspringbett handelt. Viele Händler bieten preiswerte Alternativen in Boxspringbettoptik an. Diese Modelle sollten vermieden werden.

Die Liegequalität ist das wichtigste Kriterium bei einem Boxspringbett. Bei preiswerteren Modellen besteht die Box aus einfachen Federkernen. Qualitativ hochwertigere Modelle verwenden Taschenfederkerne und diese bieten einen höheren Liegekomfort. Käufer sollten auch darauf achten, dass die Box aus hochwertigem Massivholz und nicht aus günstigen Spanplatten besteht. Die Boxspringmatratze sollte am besten aus Taschenfedern bestehen. Eine Kaltschaummatratze hat im direkten Vergleich 2 Nachteile: Der Schaum wirkt sich nachteilig auf die Belüftung aus und eignet sich eher weniger auf einer federn-basierten Unterfederung. Sowohl bei der Box als auch bei der Matratze spielen die Anzahl an Federn, deren Höhe und die genaue Anzahl der Windungen der einzelnen Federn wichtige Rollen im Hinblick auf die Qualität.

Ist ein Topper vorhanden, dann sollte dieser aus einem atmungsaktiven Material bestehen und auf die jeweilige Matratze abgestimmt werden. Topper-Kerne aus natürlichen Materialien, Viscoschaum oder Kaltschaum sind am besten geeignet. Bei der Polsterung bzw. beim Kopfteil des Boxspringbetts sollten Käufer auf hochwertige Naturmaterialien, wie zum Beispiel Wolle achten.

Wie bezieht man ein Boxspringbett?

Beim Beziehen eines Boxspringbettes gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder wird nur der vorhandene Topper mit einem Laken bezogen. Oder das Spannbettlaken wird sowohl über den Topper als auch über die Obermatratze gespannt. Das Laken wird dabei einfach in die vorhandenen Zwischenräume eingeschoben. Dank der besonderen Höhe eines Boxspringbetts ist das Beziehen viel angenehmer als bei einem herkömmlichen Bettsystem.

Gibt es elektrische Boxspringbetten?

Neben den klassischen Boxspringbetten gibt es im Handel auch elektrische Modelle. Diese besitzen im direkten Vergleich einige Vorteile. Ein Motor sorgt bei diesen Betten dafür, dass sich sowohl das Kopf- als auch das Fußteil individuell verstellen lassen. Damit kann ein elektrisches Boxspringbett noch besser an die persönlichen liege Bedürfnisse angepasst werden. Handelt es sich um ein elektrisches Doppelbett, dann können beide Matratzen unabhängig voneinander bedient werden. Für diesen Zweck sind jeweils 2 Boxen, Matratzen und Topper nötig. Viele der elektrisch verstellbaren Boxspringbetten besitzen eine Netzfreischaltung. Dank dieser fließt der Strom nur, wenn der Schalter betätigt wird. Durch eine eingebaute Notabsenkung lässt sich das elektrische Bett auch im Falle eines Stromausfalls wieder in seine Ausgangsstellung bringen. Elektrische Boxspringbetten lassen sich entweder mit einer kabelgebundenen oder mit einer kabellosen Fernbedienung bedienen.

Wie lange hält so ein Boxspringbett?

Die Haltbarkeit bzw. Lebensdauer gehört beim Matratzenkauf zu den wichtigsten Kriterien. Natürlich spielt diese auch bei den Boxspringbetten eine wichtige Rolle. Eine hochwertige Obermatratze, die auf der Box lagert hat eine deutlich höhere Haltbarkeit als eine herkömmliche Matratze auf einem Lattenrost. Dies liegt daran, da die Federkernbox die Obermatratze auf ihrer gesamten Fläche entlastet. Der Druck wird direkt an die unter Federung weitergeleitet. Die durchschnittliche Lebensdauer von einem qualitativ hochwertigen Boxspringbett liegt zwischen 10 und 15 Jahren.

Wofür ist der Topper?

Der Topper kommt nicht bei allen Boxspringbetten zum Einsatz. Die meisten amerikanischen Modelle verzichten auf eine Topper-Matratze. Bei den skandinavischen Boxspringbetten bildet die Topper-Matratze den Abschluss. Sie wirkt sich positiv auf den Liegekomfort aus und macht die Oberfläche des Bettes noch gemütlicher. Eine weitaus wichtigere Funktion ist der Schutz der Boxspringmatratze. Diese kann sich durch den Topper nicht so schnell abnutzen und wird zuverlässig geschont. Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf die Langlebigkeit der Matratze aus.

Sollte der Topper aus Kaltschaum, Visco oder Latex sein?

Die Topper-Matratze kann je nach Modell aus modernem Kaltschaum, aus viskoelastischem Schaum oder auch aus Latex bestehen. Jedes Material verfügt über spezielle Eigenschaften und eignet sich für bestimmte Vorlieben. Für eine festere Liegekombination ist ein Topper aus Kaltschaum am besten geeignet. Ein Topper aus Latex ist flexibel und weich. Die Materialien Embrace und Visco passen sich hervorragend an die individuellen Körperkonturen an. Rosshaar gehört zu den traditionellen Polstermaterialien und eignet sich für alle Käufer, die einen hohen Wert auf natürliche Materialien legen.

Was kostet ein gutes Boxspringbett?

Boxspringbetten kosten deutlich mehr Geld als einfache Matratzen. Die Preise gehen teilweise sehr weit auseinander. Günstige Modelle bekommen Käufer ab rund 500 bis 600 Euro. Im Hinblick auf die Qualität und Haltbarkeit sind diese Betten aber weniger empfehlenswert. Qualitativ hochwertige Boxspringbetten kosten natürlich um einiges mehr Geld. Unter 1.000 Euro bekommen Käufer in der Regel kein gutes Boxspringbett.

Ab einem Preis von 1.500 Euro und mehr gibt es einige gute Modelle. Ab rund 7.000 Euro erhalten die Käufer Boxspringbetten, die ausschließlich aus natürlichen Materialien bestehen. Die Luxus-Klasse beginnt ab ca. 12.000 Euro und geht bis rund 50.000 Euro. Die Boxspringbetten in dieser Preisklasse besitzen eine überaus hohe Qualität und ihre Matratzen bestehen pro Quadratmeter aus 1.000 Taschenfedern.

Gibt es Boxspringbetten mit Bettkasten?

Ein Boxspringbett mit Bettkasten

Ein Boxspringbett mit Bettkasten

Ein Bettkasten ist eine sehr nützliche Sache und bietet zusätzlichen Stauraum. Bei den herkömmlichen Bettsystemen ist dessen Einbau problemlos möglich. Bei angebotenen Boxspringbetten mit Bettkasten sollten Käufers zuerst skeptisch sein. Durch den typischen Aufbau eines solchen Betts bleibt kein Platz für einen Bettkasten übrig. In der Regel handelt es sich bei diesen Angeboten um normale Betten mit einer Boxspringoptik.

Dennoch gibt es im Handel zusätzliche Bettkästen in Form von Zubehör für die Boxspringbetten. Ein solcher Bettkasten ist so konstruiert, sodass er direkt am Fußende des Bettes aufgestellt wird. Der Platzvorteil eines herkömmlichen Bettkastens entfällt somit. Die Tagesdecken (Plaids) sind eine beliebte Alternative, damit das Bett auch tagsüber aufgeräumt aussieht.

Welche Unterschiede gibt es zum Wasserbett? Was ist besser?

Im Hinblick auf den hohen Liegekomfort lassen sich Boxspringbetten mit Wasserbetten vergleichen. Dennoch haben beide Bettsysteme diverse Vor- und Nachteile.
Vor- und Nachteile von einem Wasserbett:

Vorteile

  • durch die Füllmenge können Wasserbetten hervorragend an den Körper angepasst werden. Dank den nicht vorhandenen Druckstellen profitiert das Gewebe von einer besseren Durchblutung.
  • die Wassertemperatur lässt sich regulieren und an die Jahreszeiten anpassen. Aufgrund der leichten Wellenbewegungen wirkt ein Wasserbett sehr beruhigend.

Nachteile

  • durch das recht tiefe Einsinken in das Wasserbett erschwert sich das Drehen und Wenden deutlich.
  • Wasserbetten führen nur sehr wenig Feuchtigkeit ab. Dies ist vor allem für Menschen, die stark schwitzen, von Nachteil.
  • die durchschnittliche Lebensdauer von einem Wasserbett liegt bei 10 Jahren. Bei einer Materialermüdung fängt das Bett an zu lecken.
  • die Reinigung von einem Wasserbett ist sehr aufwendig, es werden spezielle Vinylreiniger benötigt. Damit das Wasser nicht umgibt und sich keine Algen bilden, müssen Pflegemittel hinzugegeben werden.
  • Wasserbetten sind recht teuer. Dies gilt nicht nur für die Anschaffungskosten, sondern auch für den Unterhalt.

Pro und Contra von einem Boxspringbett:

Vorteile

  • Boxspringbetten bieten einen sehr hohen Liegekomfort. Dieser hängt aber stark von den verwendeten Materialien ab. Durch den Topper lässt sich das Bett an die individuellen Schlafbedürfnisse anpassen.
  • aufgrund der luftdurchlässigen Federn verfügt ein Boxspringbett über eine äußerst gute Klimaregulierung. Der Topper sorgt zusätzlich für eine Luftzirkulation. Die Feuchtigkeit wird zuverlässig absorbiert und an die Luft abgegeben.
  • Boxspringbetten bieten ein „besonderes Liegegefühl“. Dieses hängt maßgeblich von der Art der Federung ab. Tonnentaschenfedern besitzen einen höheren Liegekomfort als Bonnellfedern.
  • nach rund 6 bis 8 Jahren muss meist der Topper ausgetauscht werden. Die Matratze hält aufgrund des schonenden Toppers deutlich länger. Aufgrund eines fehlenden Lattenrosts und Rahmengestells ist die Boxspringbox fast unverwüstlich.
  • die Pflege von einem Boxspringbett ist nicht sehr aufwendig. Der Topper muss regelmäßig gelüftet und gewendet werden. Der Bezug lässt sich einfach mit einem feuchten Tuch abwischen oder absaugen.

Nachteile

  • vom Anschaffungspreis her sind Boxspringbetten nicht gerade günstig. Im Vergleich zu einem kompletten Bettsystem ist der Unterschied nicht mehr so gravierend. Zusätzliche Unterhaltskosten, wie beim Wasserbett, gibt es nicht.

Boxspringbetten im Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat einige Boxspringbetten einem umfangeichen Praxis-Test unterzogen. 3 Modelle wurden für den Test exemplarisch ausgewählt. Das Dublin Maximus gehört zu den teuersten Modellen und stammt vom niederländischen Hersteller Auping. Für die Doppelbett-Ausführung müssen Käufer rund 3.600 Euro bezahlen. Knapp 1.600 Euro kostet das Einzelbett. Das F100 vom Hersteller Femira kostet als Einzelbett-Ausführung genauso viel Geld. Das Box Hyatt H3 ist das preiswerteste Boxspringbett im Test der Stiftung Warentest. Die Einzelbett-Ausführung (90 x 200 cm) bekommen Käufer für knapp 700 Euro.

Die vielschichtigen Unterlagen der Boxspringbetten besitzen gute Abstützeigenschaften. Auf den Modellen von Femira und Auping liegen Seitenschläfer gut, Rückenschläfer müssen kleinere Abstriche machen. Das preiswerte Boxspringbett von Breckle eignet sich nur für kleine und weibliche Rückenschläfer. Viele Matratzen sind leider zu weich und lassen die Schlafenden zu tief einsinken. Zudem fördert die große Kontaktfläche ein schnelles Schwitzen. Ausschließlich dem Boxspringbett von Auping bescheinigen die Prüfer der Stiftung Warentest gute Liegeeigenschaften. Aufgrund der irreführenden Härteangabe erhält das Dublin Maximus aber nur eine befriedigende Gesamtnote im Test. Beim Modell von Breckle sind die Härteangaben ebenfalls fehlerhaft. Für den Boxspring verwenden sowohl Auping als auch Breckle herkömmliche Bonnell-Taschenfedern.

Nur Femira verwendet die vorteilhaften Taschenfedern. Dem besten Boxspringbett im Test machen weder Feuchtigkeit noch Temperatur etwas aus. Im Vergleich zu normalen Matratzen ist die Haltbarkeit wesentlich höher. Selbst wenn der Hersteller der F100 7 Zonen verspricht, konnten diese von der Stiftung Warentest nicht festgestellt werden. Generell sind Matratzenzonen für Boxspringbetten eher untypisch. In einem ausführlichen Test wurden vor allem die Liegeeigenschaften, das Schlafklima, die Haltbarkeit, der Bezug und die Handhabung überprüft. Im Hinblick auf die Liegeeigenschaften unter Schlafklima vergaben die Prüfer für alle Modelle gute bis befriedigende Gesamtnoten. Das Modell von Auping schnitt im Test am besten ab und bekam eine 3,1. Das Qualitätsurteil für die beiden anderen Boxspringbetten fällt mit einer Gesamtnote von 4,0 eher ernüchternd aus. Die schlechtesten Noten vergaben die Prüfer in den Kategorien Handhabung sowie Deklaration und Werbung.

Nur eines der getesteten Boxspringbetten bekam eine gute Gesamtnote. Laut der Stiftung Warentest sind die Boxspringbetten zu teuer, die Liegeeigenschaften nur personenbedingt empfehlenswert, die Härteangaben falsch und generell zu weich. Nur von der Haltbarkeit waren die Prüfer überzeugt. Generell wirkt das Ergebnis enttäuschend, doch gilt dies auch für alle Boxspringbetten? Natürlich kostet ein gutes Boxspringbett Geld, der hohe Preis darf aber auf keinen Fall nur mit einer einfachen Matratze verglichen werden.

Addiert man alle Komponenten und vergleicht diese mit einem kompletten Bett samt Rahmen und Lattenrost, dann sind die Boxspringbetten nicht mehr so viel teurer. Das Problem mit dem eingeschränkten Liegekomfort lässt sich mit einem Liegetest vor Ort umgehen. Zusätzlich lässt sich jedes Boxspringbett dank Topper, Kopfteil und Kissen nochmals individualisieren und an die persönlichen Komfortbedürfnisse anpassen. Da sich ein Boxspringbett nicht mit den herkömmlichen Härteangaben von normalen Matratzen vergleichen lässt, sind die abweichenden Angaben ebenfalls verständlich.

Spannbettlaken für Boxspringbetten

Auch für Boxspringbetten gibt es passende Spannbettlaken. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Laken die richtige Steghöhe und auch die passende Größe zum Bett besitzen. Aufgrund der deutlich höheren Oberfläche von einem Boxspringbett sind herkömmliche Matratzen-Spannbettlaken nicht geeignet. In der Regel wird ein großes Spannbettlaken für das ganze Bett verwendet. Nur bei Modellen mit 2 Matratzen können alternativ auch 2 einzelne Laken verwendet werden. Die nötige Steghöhe hängt von der Art des Boxspringbettes ab.

Diese lässt sich ermitteln, indem die Gesamthöhe aller Bettteile, die bezogen werden sollen, gemessen werden. Verfügt das Bett über eine Matratze samt Dekobezug, dann wird nur der Topper mit dem Laken bezogen. In diesem Fall entspricht die Steghöhe des Lakens der Höhe des Matratzen-Toppers. Soll die Boxspringmatratze mitbezogen werden, dann muss das Laken eine wesentlich größere Steghöhe besitzen. Hier wird dann von der Topperoberkante bis zur Matratzenunterkante gemessen. Besitzt das Bett keinen Topper, dann entspricht die Höhe des Lakens der Höhe der dicken Boxspringmatratze.

Boxspringbett Hersteller

Zu den beliebtesten Herstellern in Deutschland gehören Ikea, Roller und Schlaraffia.

Ikea Boxspringbetten

Logo Ikea

Logo Ikea

Das schwedische Möbelhaus Ikea verkauft Betten, Matratzen, Lattenroste und Zubehör. Auch moderne Boxspringbetten gehören zum vielseitigen Angebot.

Das Lauvik Boxbett von Ikea besitzt eine klassische Optik, ist rundum bezogen und mit einem passenden Kopfteil versehen. Der Matratzenkern besteht aus Bonnellfedern und die Bezüge sind waschbar.

Das Ikea Mjölvik besitzt ebenfalls ein weich gepolstertes Kopfteil und abnehmbare sowie waschbare Bezüge. Als Komfortmaterial kommt hochelastischer Kaltschaum zum Einsatz. Der Matratzenkern besteht aus einzelnen umhüllten Taschenfedern.

Das Oldervik von Ikea ist mit maßgeschneiderten Bezügen für Matratze und Kopfteil, abgerundeten Ecken und stoffbezogenen Knöpfen versehen. In der Matratzenauflage befindet sich eine Schicht Memoryschaum. Die Latexschicht der Matratze passt sich der individuellen Körperkontur an. Der Matratzenkern besteht aus Taschenfedern und diese reagieren punktgenau.

Ikea Boxspringbetten haben in unserem Test gut abgeschnitten!

Logo von Roller

Logo von Roller

Roller Boxspringbetten

In den Möbelmärkten von Roller kommen Kunden in den Genuss einer breit gefächerten Auswahl. Zum umfangreichen Produktsortiment gehören auch einige Boxspringbetten.

Das Modell Ramona ist ein sehr preiswertes Boxspringbett. Erhältlich ist Ramona mit einem Bonnell-Federkern, einem Taschenfederkern und mit einem Matratzenkern aus Kaltschaum. Sowohl die Box als auch das Kopfteil sind mit Anthrazitfarben im Stoff bezogen. Die Boxspringfüße bestehen aus ansprechendem Chrom.

Das Modell Santa Barbara von Roller besitzt Kunststofffüße, einen ganzflächigen Topper und eine Komforthöhe von 57 cm. Box und Obermatratze bestehen aus Bonnellfedern, der Bezug aus Polyester.

Das Boxspringbett Kara besitzt Kunststofffüße und einen Polyurethan-Topper. Obermatratze und Box bestehen aus Bonnellfedern. Als Bezug kommt weißes Kunstleder zum Einsatz. Insgesamt ist das Bett 60 cm hoch und mit einem passenden Kopfteil versehen.

Logo von Schlaraffia

Logo von Schlaraffia

Schlaraffia Boxspringbetten

Schlaraffia gehört zu den bekanntesten Herstellern von Matratzen und Bettsystemen. Für das Unternehmen sprechen eine sehr langjährige Erfahrung und intensive Forschungen sowie Entwicklungen.

Das Modell Saga ist ein hochwertiges und optisch ansprechendes Boxspringbett von Schlaraffia. Die Unterkonstruktion besteht aus einem ergonomischen 7-Zonen Taschenfederkern. Die Taschenfederkern-Matratze ist 19 cm hoch. Der 7 cm hohe Bultex-Topper kann optional gewählt werden.

Das Boxspringbett Aida ist in allen Bereichen individuell konfigurierbar. In der klassischen Variante besteht es aus einer Massivholzbox mit Taschenfederkern, 2 Taschenfederkern-Matratzen, einem hochwertigen Topper und einem hohen Kopfteil. Aida gibt es als Box Basic, als Bettkasten- und als Boxspringbett mit Motor Variante.

Das Modell Figaro von Schlaraffia ist ebenfalls individuell konfigurierbar. Das hochwertige Boxspringbett besteht aus einer Massivholzbox mit Taschenfederkern, einer Taschenfederkern-Matratze, einem hohen Topper und aus einem passenden Kopfteil. Käufer haben die Wahl zwischen den Varianten Box Basic und Box Basic mit Bettkasten.

Testsieger im Boxspringbett Test 2017

In unserem Boxspringbett Test 2017 haben wir das Boxspringbett Boston zum Testsieger gekürt:

Für wen ist ein Boxspringbett geeignet?

Jeder Mensch kann auf einem Boxspringbett gut schlafen. Oft wird darauf verwiesen, dass diese Betten grundsätzlich deutlich höher sind als herkömmliche Bettvarianten und dass deshalb ältere Menschen besser hinein- und herauskommen. Als zweite Zielgruppe werden Personen mit Rückenschmerzen erwähnt. Doch das greift zu kurz: Die doppelte Stütze durch Federn im Boxspring und aufliegende Matratze kann niemandem schaden. Allerdings sind die Kombinationsvarianten beim Boxspringbett sehr hoch. Die Federn im Boxspringbett können Bonell- oder Taschenfedern sein, für die aufliegende Matratze gibt es die erwähnten Variationsmöglichkeiten.

Es ist leicht vorstellbar, dass eine Federkernmatratze auf dem Boxspring aus Federn ein wesentlich anderes (viel federnderes) Liegegefühl erzeugt als eine Kaltschaum- oder Latexmatratze. Wer den Kauf eines Boxspringbettes erwägt, kann sich vielleicht an seine letzte Nacht in einem etwas besseren Hotel erinnern: Dort gibt es heute sogar überwiegend Boxspringbetten. Die Hauptvariante ist die Kombination mit einer Kaltschaummatratze ohne Topper, also das amerikanische Boxspringbett. Diese Variante wählen die Hotels, weil sie am preisgünstigsten ausfällt.

Doch gleichzeitig schlafen wohl die meisten Menschen auf diese Weise am besten.

Was ist beim Boxspringbett Kauf zu beachten?

Natürlich wäre ein Probeliegen beim Kauf des Boxspringbettes ideal, doch nicht jede Person hat ein Fachgeschäft in ihrer Nähe, außerdem ist der Online-Kauf in der Regel wesentlich günstiger und erlaubt den schnelleren Vergleich unter einer sehr großen Auswahl an Boxspringbetten. Daher sollten sich die Interessenten folgende Gedanken machen:

  • Wird eine sehr hohe Elastizität gewünscht? Dann ist die Auflage einer Federkernmatratze auf dem Boxspring vielleicht ideal. Damit entsteht ein so federndes Bett, dass die Kinder gern darauf herumhüpfen. Wer aber eher gern ruhig liegt, sollte als Auflage Kaltschaum oder Latex wählen. Personen mit Rückenschmerzen können gern auf den Boxspring eine Viscomatratze legen, jedoch ist das die weitaus teuerste Variante.
  • Preis und Qualität: Die Stiftung Warentest verweist in einem Boxspringbett Test gern darauf, dass hohe Preise bei Matratzen kein Qualitätsausweis sind. Das gilt ganz besonders für Boxspringbetten. Es gibt durchaus schon sehr günstige Discounterangebote deutlich unter 1.000 Euro, die eine ernsthafte Überlegung wert sind.
  • Ausstattung: Eine aufwendige Ausstattung mit Nachttisch, Topper und edlen Hölzern ist sehr schick, bedeutet aber auch teuren Luxus. Wer sparen will, sollte darauf verzichten. Den Topper, der wirklich zur Schlafqualität beiträgt, kann man günstig nachkaufen und dabei sogar ein spezielles Material wählen (zum Beispiel einen Visco-Topper).
  • Der Online-Kauf ist grundsätzlich mit dem 14-tägigen Rückgaberecht verbunden – der Kauf im Fachgeschäft nur, wenn das ausdrücklich vereinbart wurde. Diesen Vorteil sollten Skeptiker beachten.
  • Beachten Sie die Testsieger aus unserem Boxspringbett Test 2017.

Wer ein Fachgeschäft aufsucht, sollte beachten, dass ein “Probeliegen” über ein paar Minuten praktisch keinen Aufschluss über die letztendliche Schlafqualität liefert. Richtiges Probeliegen müsste mit umfangreichen Veränderungen der Liegeposition verbunden werden, das getrauen sich die meisten Menschen im Fachgeschäft nicht.

Testsieger in unserem Boxspringbett Test 2015

Weiterer Testsieger in unserem Boxspringbett Test 2017

Meistens legen sie sich kurz für ein paar Sekunden hin, springen dann wieder auf und behaupten, die Matratze sei gut oder schlecht für sie geeignet. Daran kann im Ernst kein Mensch glauben. Es folgt dann im Falle des teuren Boxspringbettes die Beratung durch den Fachverkäufer, der sehr viel mehr als der Kunde über seine Produkte weiß. Trotz aller Informationen, die sich Kaufinteressenten vorab einholen, wissen sie in der Regel nicht, welche Boxspringbetten des jeweiligen Ladens sich wirklich gut verkaufen und anschließend auch gut bewertet werden.

Das ist beim Online-Kauf etwas anderes, viele Händler veröffentlichen ungeschminkte (auch negative) Kundenrezensionen. Der Verkäufer im Fachgeschäft wird versuchen, zunächst das teuerste Bett am Platz zu verkaufen. Wenn das nicht gelingt, ermittelt er die Preiskategorie, in der sich sein Interessent offenbar am wohlsten fühlt. Das muss nicht die ideale Kategorie für den Kauf eines Boxspringbettes sein. Kunden können aus Unkenntnis ihr Budget falsch planen. Beim Kauf eines vergleichsweise teuren Möbelstücks wie des Boxspringbettes sollte der Kunde an die Langlebigkeit und an die vielen Jahre denken, die er damit glücklich sein möchte.

Dafür kann er ruhig etwas Geld in die Hand nehmen, ohne es für überteuerte Produkte zum Fenster hinauszuwerfen. Es bleibt bei den oben genannten Hinweise: Welche Kombination Boxspring plus Matratzenart könnte am besten geeignet sein? Das ist das entscheidende Kriterium beim Kauf eines Boxspringbettes.

Boxspringbett Vorteile

Ein Boxspringbett in seiner skandinavischen Variante (mit Topper) besteht praktisch aus drei Schlafunterlagen. Das ist einerseits sehr komfortabel bezüglich der Höhe, andererseits verteilen sich auch die Belastungen durch den Körper sehr gleichmäßig. Den Effekt, in einer bestimmten Schlafposition irgendwie falsch einzusinken, gibt es bei Boxspringbetten nicht, bei sonstigen Matratzen schon. Das Boxspringbett unterstützt den Körper gleichbleibend auf jedem Quadratzentimeter seiner Oberfläche. Es federt auch sehr gleichmäßig. Die meisten Menschen wachen erholter auf, weil sie das Boxspringbett über die ganze Nacht sehr gut gestützt hat.

Boxspringbett Nachteile

Der größte Nachteil sind die Kosten. Selbst das günstigste Boxspringbett kostet mehr als ein gutes Schlafsystem aus Lattenrost und Matratze (ausgenommen die jeweils teuersten Varianten, also Elektrorost und Viscomatratze). Dieser Nachteil führt ganz offensichtlich zur überkritischen Bewertung der Boxspringbetten durch die Stiftung Warentest, die ihnen zwar gute Liegeeigenschaften, aber wenig sonstige Qualitäten zuspricht.

Die Haltbarkeit wird bemängelt, die Werbung und Deklaration sorgt für drastische Abwertungen. Hier spielt den Testern ein altbekannter psychologischer Effekt einen Streich: Wer hohe Erwartungen weckt, muss mit herber Kritik rechnen, wenn diese Erwartungen nicht übererfüllt werden. Davon sind Boxspringbetten betroffen. Objektiv betrachtet sind es gute, wenngleich nicht billige Betten, wenn die Käufer den zweiten Nachteil kompensieren können: Sie müssen die richtige Matratze zum Boxspringbett wählen, was wirklich nicht einfach ist.

Was kosten Boxspringbetten?

Es gibt Boxspringbetten vom Discounter unter 600 und unter 700 Euro, bei denen beispielsweise auf einem Boxspring eine Bonellfederkernmatratze aufliegt. Sogar ein Schaumstofftopper ist im Lieferumfang enthalten. Die Bauart ist schlicht, es handelt sich um die Art Bett, die im Mittelklassehotel anzutreffen ist, jedoch ist hier von der Qualität noch deutlich Luft nach oben, erwarten Sie in diesem Preissegment kein Luxusbett. Mittlere Qualitäten werden um 1.200 Euro gehandelt (180 x 200 cm), hier liegt auf den Bonellfedern des Boxsprings eine Taschenfederkernmatratze auf, das System schließt mit einem hochwertigen Viscotopper ab. Wer mag, kann auch für ein King George Deluxe Boxspringbett um 7.000 Euro ausgeben, unser Boxspringbett Test 2017 ergab aber, dass es nicht nötig ist soviel für ein gutes Modell auszugeben, jedoch empfehlen wir min. 1000 Euro auszugeben. Dieses Bett ist nicht grundsätzlich anders aufgebaut. Es ist natürlich ausgezeichnet verarbeitet, trägt einen erstklassigen Markennamen und ist umfangreich ausgestattet. Wer das Geld besitzt, mag sich gern diesen Luxus gönnen.

Unser Boxspringbett Test hat aber deutlich gezeigt, dass viele Modelle unter 700 Euro von Qualität und Liegekomfort absolut ungenügend sind.

Weitere gute Boxspringbett Hersteller

Es gibt mittlerweile unzählige Hersteller von Boxspringbetten, wir zählen hier einige gute und bekannte auf:

  • Bugatti Boxspringbetten
  • Schlaraffia Boxspringbetten
  • Möbelfreude Boxspringbetten
  • B-Famous
  • Maintal
  • Meise Möbel
  • Sun Garden
  • Innocent
  • Jockenhöfer
  • Home24
  • Breckle
  • Femira
  • ArtLife
  • Atlantic Home
  • Bellvita
  • Best For You
  • Betten-ABC
  • Box
  • DeLife
  • Furniture for Friends
  • HG Royal
  • Home & Haus
  • Inter Trading GmbH
  • Juskys
  • Lumaland
  • M.K.F.
  • Moebella
  • Möbel im Netz
  • Möbel-Eins
  • SAM
  • Schlichter Möbel
  • Serina
  • TUGA Holztech
  • Welcon
  • Wellness Edition
  • Wohnen-Luxus
  • YADROS
  • moebel4home
  • moebelby
  • vidaXL
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