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Lattenrost Test 2017

So sah ein Lattenrost aus unserem Test aus.

So sah ein Lattenrost aus unserem Test aus.

Der Lattenrost unterstützt die Matratze bei ihrer Aufgabe, die schlafende Person rückengerecht zu lagern. Er wird üblicherweise in das Bettgestell eingelegt. Daraus ergibt sich ein wesentliches Kaufkriterium: Er muss bezüglich seiner Maße zum Bettgestell und zur Matratze passen. Viele Kunden unterschätzen den Lattenrost – zu Unrecht, wie Experten meinen. Unser Lattenrost Test 2017 stellt Ihnen die Testsieger vor und erklärt worauf es beim Kauf ankommt.

Testsieger im Lattenrost Test 2017

Unser Testsieger: der FMP Rhodos KF Lattenrost

Hierbei handelt es sich um einen 7-Zonen-Lattenrost mit verstellbarem Kopf- und Fußteil, der mit einem Mittelgurt und 44 Leisten auf 200 cm Länge ausgestattet ist. Die mehrfach verleimten, flexiblen Federholzleisten ermöglichen in der Beckenzone 2 x 9 Härtegradeinstellungen, während der Mittelgurt die Last optimal verteilt. Triokautschukkappen lagern die Federholzleisten ausgezeichnet im Rahmen des FMP Rhodos KF Lattenrostes, der aus deutscher Produktion stammt und ein LGA-Zertifikat trägt. Er ist mit Matratze bis 180 kg belastbar, Schläfer bis 130 kg können ihn also unbesorgt nutzen. Da es kaum Matratzen mit 50 kg Gewicht gibt, ist das eine sehr sichere Herstellerangabe, auch bei einem 150-kg-Schläfer geht dieser Lattenrost nicht entzwei.

Lattenrost Typen

Der Lattenrost wird auch als Federholzrahmen bezeichnet und ist eines der wichtigsten Elemente von einem Bett. In der Regel wird der Lattenrost direkt in den Bettrahmen gelegt und fungiert als Matratzenunterlage. Der Rost spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Belüftung der Matratze und der Ableitung der Feuchtigkeit. Zu jeder Matratze gehört somit ein individuell passender Lattenrost. Aufgrund der großen Auswahl an unterschiedlichen Matratzen gibt es auch verschiedene Lattenrost Typen.

So sieht ein Tellerlattenrost aus

So sieht ein Tellerlattenrost aus

Tellerlattenrost im Test

Was ist ein Tellerlattenrost?

Der Tellerlattenrost oder einfach Tellerrahmen gehört zu den relativ neuartigen Lattenrost Typen. Die modernen Roste bestehen aus mehreren dichten Reihen von Kunststofftellern. Diese haben einen direkten Kontakt zur Matratze und sind an den Leisten des Rostes befestigt. Die flexiblen sowie federnden Kunststoffteller haben einen Durchmesser von rund 20 cm und sind jeweils mit einem Drehpunktlager verbunden. Das Qualitätsmaß für einen solchen Lattenrost ist die Anzahl der Teller. Die meisten Modelle haben insgesamt 72 Teller. Durch den Einsatz unterschiedlicher Teller entstehen verschiedene Liegezonen. Im direkten Vergleich zu anderen Lattenrost Typen ist der Tellerlattenrost relativ teuer.

Welche Vorteile hat ein Tellerlattenrost?

Die Kunststoffteller können sich punktgenau an die individuelle Körperform anpassen. Die Tellern federn aber nicht nur, sondern können sich noch zusätzlich dreidimensional drehen. Die einzelnen Teller, auch Module genannt, können ohne Probleme individuell eingestellt werden. Dadurch unterstützt der Tellerlattenrost die Gelenke und die Wirbelsäule optimal. Ändern sich die Schlafgewohnheiten, dann werden die Teller einfach neu justiert. Der Körper wird auf der gesamten Breite der vorhandenen Liegefläche unterstützt und die Liegeposition spielt keine Rolle.

Für wen ist ein Tellerlattenrost gedacht?

Ein Tellerlattenrost eignet sich am besten für Matratzen aus Latex oder aus Kaltschaum. Menschen, die einen relativ unruhigen Schlaf haben und sich während der Nacht häufig drehen, profitieren am meisten von einem solchen Lattenrost. Für Personen, die unter Schlafstörungen oder Rückenproblemen leiden, ist der Tellerlattenrost ebenfalls bestens geeignet.

Ein elektrischer Lattenrost

Ein elektrischer Lattenrost

Elektrischer Lattenrost Test

Was ist ein Elektrischer Lattenrost?

Der elektrische Lattenrost (Motorrahmen) lässt sich bequem per Knopfdruck elektrisch verstellen. Die modernen Lattenroste unterscheiden sich im Hinblick auf die Anzahl der Motoren und ihrer elektrisch gesteuerten Elemente. Es gibt sowohl Modelle, bei denen nur das Kopf- und das Fußteil verstellbar sind als auch Lattenroste, bei denen sich auch noch der Rücken- und Fersenbereich verstellen lässt. Eine individuelle Kopf- und Fußhochstellung sowie eine stufenlose Verstellung sind von Vorteil. Eine Netzfreischaltung sollte bei einem elektrischen Lattenrost ebenfalls vorhanden sein. Diese verhindert schädliche Stör- und Spannungsfelder. Ein elektrischer Lattenrost kostet im direkten Vergleich zu einem klassischen Rost deutlich mehr Geld.

Welche Vorteile hat ein Elektrischer Lattenrost?

Die per Knopfdruck verstellbaren Roste lassen sich individuell an die Schlaf- und Liegebedürfnisse anpassen. Im Vergleich zu den manuell verstellbaren Lattenroste sind elektrische Lattenroste um einiges komfortabler. Die Bedienung erfolgt problemlos im Sitzen oder Liegen.

Für wen ist ein Elektrischer Lattenrost gedacht?

Ein elektrischer Lattenrost eignet sich hervorragend für Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Wer gerne im Bett ein Buch liest oder fernsieht, der weiß den hohen Komfort ebenfalls zu schätzen. Der Motorrahmen kann nur mit einer Matratze verwendet werden, die sich ebenfalls flexibel einstellen lässt. Am besten geeignet sind Kaltschaummatratzen oder Latexmatratzen.

Ein einfacher Rolllattenrost

Ein einfacher Rolllattenrost

Rolllattenrost Test

Was ist ein Rolllattenrost?

Ein Rolllattenrost oder Rollrost ist deutlich günstiger wie ein normaler Lattenrost. Zur Herstellung der preiswerten Modelle werden stabile Holzlatten in Form von Hartholz verwendet. Die einzelnen Holzlatten sind entweder durch Textilbänder oder Kunststoffschnüre miteinander verbunden. Rollroste können problemlos zusammengerollt und einfach transportiert oder gelagert werden. Aufgrund des verwendeten Materials federn Rolllattenroste nicht so stark wie klassische Lattenroste.

Ein Federholzrahmen als Lattenrost

Ein Federholzrahmen als Lattenrost

Federholzrahmen als Alternative im Test

Unterschiede zum Lattenrost

Ein Federholzrahmen ist eine beliebte Bauform des Lattenrosts und eine Alternative zum modernen Tellerlattenrost. Die Latten von einem Federholzrahmen bestehen aus geschichtetem Holz und biegen sich leicht nach oben. Die Schichtholzleisten bestehen in der Regel aus 6 oder 7 Schichten und sind verleimt. Für die Herstellung werden meistens Birke oder Buche verwendet.

Vor & Nachteile

Legt man sich auf einen Federholzrahmen, dann gibt dieser dem Druck sofort nach und passt sich der jeweiligen Körperposition an. Je schmaler die Leisten des Rahmens, desto geringer sind die Abstände dazwischen und desto höher ist der Liegekomfort. Der Federholzrahmen lässt sich im Hinblick auf die Schlafposition sogar individuell einstellen. Sowohl der Tellerlattenrost als auch der Mehrzonen-Lattenrost sind keine Federholzrahmen. Während der Tellerlattenrost einen noch höheren Liegekomfort bietet, besticht der Mehrzonen Lattenrost mit seinen individuellen Liegezonen.

Ein guter Mehrzonen Lattenrost

Ein guter Mehrzonen Lattenrost

Mehrzonen Lattenrost Test

Wieviele Zonen kann ein Lattenrost haben?

Ein Mehrzonen Lattenrost besteht, wie der Name bereits verrät, aus mehreren Zonen. Von seiner Konzipierung her ähnelt er den Mehrzonenmatratzen und bietet dieselben Vorteile. Im Detail handelt es sich um eine Kombination aus Tellerrost und Federholzrahmen. Die Federleisten gewährleisten eine gute Federung und die Teller ermöglichen eine punktgenaue Anpassung. Je mehr Zonen vorhanden sind, desto individueller lässt sich der Lattenrost einstellen. Die meisten Mehrzonen Lattenroste im Handel haben entweder 5 oder 7 Liegezonen.

Was sind die Vorteile?

Die Vorteile von einem Mehrzonen Lattenrost liegen klar auf der Hand. Die einzelnen Zonen können auf individuell auf die verschiedenen Körperbereiche eingestellt werden. Dadurch bietet ein solcher Lattenrost einen weitaus höheren Komfort als ein Modell ohne Zonierung. Mehrzonen Lattenroste lassen sich generell mit allen Matratzenarten verwenden, sofern diese ebenfalls Liegezonen besitzen. Am besten geeignet sind Matratzen aus Latex, Kaltschaum und Viskose.

Ein verstellbarer Lattenrost im Test

Ein verstellbarer Lattenrost im Test

Verstellbarer Lattenrost (mit Motor) Test

Was ist ein verstellbarer Lattenrost?

Der Motorlattenrost ist eine sehr komfortable Form des klassischen Lattenrosts. Im Prinzip sind alle nichtelektronischen Bauteile baugleich mit einem herkömmlich verstellbaren Lattenrost. Aufgrund der etwas komplexeren Konstruktion und den Motoren kostet ein Motorlattenrost aber wesentlich mehr Geld.

Welche Vorteile hat ein verstellbarer Lattenrost?

Im Gegensatz zu einem manuell verstellbaren Lattenrost muss man nicht aufstehen, um den Rost zu verstellen. Bequem im Sitzen oder Liegen lassen sich die einzelnen Bereiche per Knopfdruck anpassen. Der vorhandene Knieknick im Bereich der Beinhochstellung entspricht viel eher den anatomischen Gegebenheiten der Liegenden.

Für wen ist ein verstellbarer Lattenrost geeignet?

Ein Motorlattenrost eignet sich generell für ältere Personen und für Menschen, die einen hohen Wert auf Komfort legen. Des Weiteren ist die Stufenlagerung für Menschen mit Bandscheibenbeschwerden oder auch Ischialgien von Vorteil. Menschen, die hauptsächlich im Stehen arbeiten, profitieren maßgeblich von der Durchblutungsförderung.

Auf welche Dinge ist beim Lattenrost Kauf zu achten?

Die folgenden Kriterien sollten KäuferInnen beachten, wenn sie einen Lattenrost anschaffen. Es lassen sich damit unnötige Fehlkäufe vermeiden.

  • Maße: Es gibt Lattenroste in den unterschiedlichsten, für verschiedene Betten geeigneten Größen. Zu Einzelbetten passen bei einer Länge von 200 cm die Breiten 90, 100, 120 und 140 cm. Zwischenmaße sind die Breiten 110, 130 und 150 cm. Für Kinderbetten werden Lattenroste von 60 x 120 cm und 70 x 140 cm angeboten. Sondermaße (Über- und Unterlänge) ergeben sich mit 190, 210 und 220 cm.
  • Verstellbarkeit: Lattenroste können unverstellbar und verstellbar gestaltet sein. Die unverstellbaren Modelle sind sehr preisgünstig, aber nicht so vorteilhaft. Wenn der Lattenrost verstellbar ist, lassen sich Kopf- und Beinbereich hochstellen. Diese Verstellung erfolgt über Scherenbeschläge, die mehrere Stufen ermöglichen. Gut konzipierte Lattenroste lassen sich oben im Nackenbereich und unten oberhalb des Kniegelenks verstellen.
  • Anzahl der Zonen: Auch Lattenroste weisen Zonen auf, aber nur selten mehr als fünf. Diese Zonen unterschieden sich durch ihre Härtegrade, die bei höherwertigen Modellen zusätzlich durch Schieberegler an einzelnen Leisten verstellt werden können. Auf diese Weise unterstützen die Zonen des Lattenrostes die Zonierung einer Matratze.
  • Leistenanzahl: Sehr preiswerte Lattenroste sind mit wenigen (meist 20) breiteren Leisten ausgestattet. Das bietet nur wenig Komfort, während gute Lattenroste auf 2,0 m Länge 28 Leisten, sehr gute Modelle sogar 42 Leisten mitbringen. Darauf verteilt sich das Gewicht viel ausgewogener.
  • Ein Mittelgurt

    Ein Mittelgurt

    Mittelgurt: Der Mittelgurt verbindet die einzelnen Leisten und stabilisiert damit den Lattenrost. Darüber hinaus verteilt er den Druck auf mehrere Leisten. Ohne Mittelgurt wäre der Lattenrost weicher, aber nicht unbedingt ergonomisch vorteilhafter. Doch manche Menschen entfernen diesen Mittelgurt, was bei den meisten Lattenrosten möglich ist.

  • Kappen: Die Federleisten sollten in Kappen eingeführt sein, um sie am Außenrahmen zu befestigen. Es gibt unterschiedlichste Kappen, die einfachsten, unflexiblen und nicht sehr haltbaren Modelle bestehen aus Plastik. Hochwertige Lattenroste sind mit Kappen aus dauerhaft elastischem Kautschuk versehen, die den Federleisten einen großen Federweg bieten.
  • Holzart: Es gibt sehr hochwertige Lattenroste aus Glasfiberlatten, die aber sehr teuer sind. Ansonsten kommen unterschiedliche Hölzer zum Einsatz, die auch noch unterschiedlich stark sind. Ein Außenrahmen aus Kiefer oder Fichte verweist auf ein preisgünstiges, aber nicht sehr haltbares Modell. Bei guten Lattenrosten wird einheimische Buche verwendet. Die Endbehandlung des Holzes ist ebenfalls entscheidend. Die Kanten sollten abgerundet, Leisten mehrfach verleimt sein.

Lattenrost richtig einstellen

Jeder Lattenrost muss individuell eingestellt werden. Es gibt allerdings keine universelle richtige Standardeinstellung. Der Lattenrost muss stets im Hinblick auf den jeweiligen Schlaftypen eingestellt werden.

Für Seitenschläfer

Seitenschläfer benötigen auf jeden Fall eine weiche Schulterzone. Die Basiseinstellung des Lattenrosts ist die V-Form. Die Verstellschieber bilden somit ein V. Lässt sich der Rost auch im Schulterbereich einstellen, dann werden zusätzlich die oberen Leisten variiert. Zu diesem Zweck werden die Verstellschieber zusammengeschoben und dadurch entsteht eine weiche Schulterzone.

Für Bauchschläfer

Bauchschläfer benötigen in allen Bereichen eine gute Abstützung, damit ihr Rücken beim Liegen nicht durchhängt. Eine Schulterzone ist in diesem Zusammenhang eher hinderlich. Bauchschläfer stellen ihren Lattenrost möglichst fest ein. Zu diesem Zweck werden alle Verstellschieber komplett nach außen geschoben.

Für Rückenschläfer

Rückenschläfer sollten als Basiseinstellung ebenfalls die V-Form verwenden. Die Spitze des Vs zeigt zum Fußende. Dort ist der Lattenrost am weichsten und hier sollte auch das Becken liegen. Je größer das Gewicht des Rückenschläfers, desto weiter sollten die Verstellschieber nach außen geschoben werden.

 

Lattenrost Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat 10 Lattenroste ausführlich getestet. Zu den Test-Kandidaten zählen sowohl sehr preiswerte Modelle, wie der Loröy von Ikea, als auch qualitativ hochwertige Lattenroste, wie der Lattoflex 330. Zu den wichtigsten Testkriterien zählen die Liegeeigenschaften, die Haltbarkeit, die Handhabung und die Sicherheit. Die beste Gesamtnote erhielt der Lattenrost Froli Viado. Er überzeugte die Tester mit einer sehr guten Haltbarkeit (1,3), einer guten Sicherheit (1,6) und einer guten Handhabung (2,4). Weshalb dieses Modell trotzdem nur eine 3,7 als Gesamtnote bekam, sollte die meisten Leser stutzig machen.

Auch wenn ein Test der Stiftung Warentest für viele potenzielle Käufer eine hohe Aussagekraft besitzt, stoßen die Ergebnisse oft auf starken Widerspruch. Bei den meisten Tests der Stiftung bewerten die Prüfer die Produkte im Hinblick auf verschiedene Kriterien. Im Anschluss erhalten die Kandidaten Schulnoten und die Stiftung spricht Empfehlungen aus. Bei dem Lattenrost Test wird auf den bewährten und geschätzten Ablauf konsequent verzichtet. Bereits nach den ersten Zeilen wird deutlich, dass die Stiftung Warentest überhaupt keinen bestimmten Lattenrost empfehlen will. Die Prüfer wollen die Leser eher dazu bewegen, in den Baumarkt zu fahren und sich selbst einen eigenen Lattenrost zu bauen. Dem „natürlich“ in kurzer Zeit selbst gebauten und wahnsinnig preiswerten Lattenrost unterliegen alle getesteten Lattenroste deutlich.

Spätestens an dieser Stelle sollte sich jeder Leser wundern und fragen: Was will die Stiftung Warentest damit eigentlich bezwecken? Auch die Testergebnisse hinterlassen einen sehr widersprüchlichen Eindruck. Alle Lattenroste erhalten nur eine ausreichende Gesamtnote und können die Tester ausschließlich in den Kategorien Haltbarkeit und Sicherheit überzeugen. Der Lattenrost Marke Eigenbau erhält zwar seltsamerweise keine Gesamtnote, bekommt von den Testern aber in fast allen Bereichen bessere Noten als die bewährten Lattenroste namhafter Hersteller. Nur im Hinblick auf die individuelle Verstellbarkeit kann der selbst gebaute Lattenrost natürlich überhaupt nicht überzeugen. Sicherlich können geübte Heimwerker innerhalb von wenigen Stunden einen Lattenrost aus Brettern bauen. Ob dieser wirklich bequemer, sicherer und komfortabler wie ein von erfahrenen Herstellern produzierter Lattenrost ist, darf freilich stark bezweifelt werden. Unerfahrene Heimwerker scheitern entweder am Eigenbau und benötigen wesentlich länger. Dies kostet sehr viel Zeit und Nerven und das Endergebnis wird wohl auf Dauer auch nicht zufriedenstellen.

Was tun, wenn der Lattenrost quietscht?

Nicht nur die Matratze, sondern auch der Lattenrost kann quietschende oder knarrende Geräusche von sich geben. Diese stören natürlich den erholsamen Schlaf und sollten zeitnah beseitigt werden. Normalerweise wird ein Lattenrost ohne eine zusätzliche Befestigung direkt auf die Verstrebungen des Bettes gelegt. Verschiebt sich der Rost, dann entsteht Reibung und dies verursacht knarzende oder quietschende Geräusche.

Auch lockere Holzstreben können die Ursache der unangenehmen Geräusche sein. Unter Umständen hat sich eine der Holzplatten verschoben oder gelöst. Einen verrutschen Lattenrost kann man einfach am Bettgestell festschrauben. Zuvor sollte überprüft werden, ob dieser auch exakt liegt. Mit Holzschrauben wird der Lattenrost fixiert und gibt somit keine Geräusche mehr. Handelt es sich um einen verstellbaren Lattenrost, so verursachen vielleicht die Metallteile das Quietschen. In diesem Fall schafft Silikonspray zuverlässig Abhilfe. Durch diese werden die sich berührenden Bestandteile wieder geschmeidig. Als Alternative zum Silikonspray eignen sich Babypuder, Kerzenwachs oder Seife.

Welche Lattenanzahl und welchen Abstand sollten diese bei einem guten Lattenrost haben?

Die Anzahl der Latten ist im Hinblick auf die Qualität und den Liegekomfort besonders wichtig. Auch der Abstand zwischen den einzelnen Latten ist ein wichtiges Kriterium. Generell gilt: Je mehr Latten verwendet werden, umso besser passt sich der Lattenrost an die Körperkonturen an. Einfache Lattenroste haben recht breite und nur sehr wenige Latten. Qualitativ hochwertige Roste bestehen aus rund 42 Latten. Der Abstand zwischen den einzelnen Latten sollte am besten 3,5 bis 5 cm betragen. Ist der Abstand zu groß, dann fehlt die Stützkraft. Ist der Abstand zwischen den Latten zu gering, so kann die Feuchtigkeit nicht nach außen gegeben werden. Dies resultiert in einem hohen Verschleiß und die Matratze kann rutschen.

Aus welchem Material sollten die Federleisten sein?

In der Regel werden Federholzleisten aus Holz hergestellt. Das Holz stammt unter anderem von der Birke, Esche oder Buche. Im Hinblick auf die Haltbarkeit und Belastbarkeit eignen sich Leisten aus Buchenholz wesentlich mehr. Diese hochwertigen Federleisten kosten zwar etwas mehr, halten dafür aber auch länger. Alternativ gibt es auch Federleisten aus Kunststoff. Dieses Material kann sich mit der Zeit nicht verziehen und es kommt seltener zu Quietschgeräuschen.

Woran erkenne ich eine robuste Befestigung der Latten?

Käufer sollten aber nicht nur auf das Material, sondern auch auf die Furnierlagen achten. Diese spielen im Hinblick auf die Befestigung der einzelnen Latten eine sehr wichtige Rolle. Je mehr Furnierlagen vorhanden sind, desto robuster ist die Befestigung. Generell sollten die einzelnen Latten mindestens 5-fach verleimt werden. Menschen, die 100 Kilogramm oder mehr wiegen, sollten am besten einen Lattenrost kaufen, bei dem die Latten 7-fach oder 10-fach verleimt sind.

Wie lange hält ein Lattenrost?

Die Haltbarkeit von einem Lattenrost hängt natürlich von den Materialien und der Verarbeitung ab. Generell halten qualitativ hochwertige Modelle deutlich länger und dadurch rechtfertigen sich auch die höheren Preise. Generell hält ein Lattenrost länger wie eine Matratze. Deshalb muss man beim Kauf einer neuen Matratze nicht gleich auch einen neuen Lattenrost kaufen. Im Durchschnitt liegt die Haltbarkeit bei etwa 10 bis 15 Jahren. Ein qualitativ hochwertiger Lattenrost kann durchaus länger als 20 Jahre halten.

Wie wichtig ist ein Lattenrost?

Eine Matratze sollte aus mehreren Gründen nicht direkt auf den Boden gelegt werden. Nur durch die Kombination mit einem geeigneten Lattenrost entsteht ein federnder Bettboden. Dieser erhöht den Federungskomfort der Matratze noch weiter. Nur mit einem passenden Lattenrost als Matratzenunterlage kann eine zuverlässige Feuchtigkeitsableitung gewährleistet werden. Ein guter Lattenrost ist im Hinblick auf einen gesunden und erholsamen Schlaf mindestens genauso wichtig wie eine geeignete Matratze. Nur durch die Kombination aus Lattenrost und Matratze entsteht ein Schlafsystem.

Was bewirken die Verstellklappen?

Viele Matratzen besitzen Verstellschieber und lassen sich mit diesen individuell einstellen. Einige spezielle Lattenrost-Modelle besitzen anstatt der herkömmlichen Verstellschieber sogenannte Verstellklappen. Diese lassen sich nicht einfach so verschieben, sondern können nur hoch oder runtergeklappt werden. Werden die Schieber nach oben gestellt, dann wird die Leiste härter und im umgekehrten Fall wird die Leiste damit weicher.

Welcher Lattenrost für welche Matratze?

  • die Bonnellfederkernmatratze eignet sich nur für nicht verstellbare Lattenroste
  • die Leichtfederkernmatratze wird ausschließlich mit nicht verstellbaren Rosten verwendet
  • Taschenfederkernmatratzen mit eng aneinander liegenden Leisten eignen sich nur für nicht verstellbaren Lattenroste
  • die Kaltschaummatratze kann mit verstellbaren, nicht verstellbaren und mit Tellerrosten verwendet werden
  • die viskoseelastische Matratze eignet sich ebenfalls für alle Lattenrost Typen
  • für die Latexmatratze können alle Lattenrost Arten verwendet werden
  • eine 5-Zonen Matratze benötigt einen 5-Zonen Lattenrost
  • eine 7-Zonen Matratze benötigt einen 7-Zonen Lattenrost

Wofür ist der Mittelgurt?

Der Mittelgurt hält die einzelnen Holzleisten des Lattenrosts zusammen und ist somit auch für die gesamte Stabilität des Rosts zuständig. Potenzielle Käufer sollten auf keinen Fall einen Lattenrost ohne diesen wichtigen Mittelgurt kaufen.

Passt jeder Lattenrost zu jeder Matratze?

Prinzipiell: ja. Praktisch: nein. Empfohlen werden variable Lattenroste nur für Kaltschaum- und Latexmatratzen. Eine Federkernmatratze verträgt durchaus einen starren Lattenrost, eine Latexmatratze unter Umständen auch, während eine Kaltschaummatratze am besten auf dem variablen Lattenrost liegt. Sie ist als einzige Matratzenart geeignet, dessen Verstellbarkeit gut zu übertragen.

Was ist ein Tellerlattenrost und welche Vorteile bietet er?

Dieser Lattenrost weist tellerartige Aufsätze auf den Latten auf, die eine gänzlich neue, sehr flexible Art der Federung ermöglichen. Menschen mit Rückenproblemen schlafen darauf viel besser und manchmal nur noch auf so einem Lattenrost gut. Nach Bandscheibenvorfällen empfehlen Orthopäden dringend den Tellerlattenrost.

Welcher Lattenrost bei Übergewicht kaufen?

Normalgewichtige Käufer können zwischen verschiedenen Lattenrost Typen wählen. Menschen mit einem äußerst hohen Gewicht benötigen aufgrund der speziellen Anforderungen einen besonderen Lattenrost. Im Handel gibt es spezielle Lattenroste für übergewichtige Menschen. Die sogenannten XXL-Schwerlast-Lattenroste eignen sich für Menschen mit einem höheren Körpergewicht und verschaffen diesen einen erholsamen Schlaf. Es gibt Lattenroste für Menschen mit einem Gewicht bis 180 Kilogramm, 200 Kilogramm und bis 250 Kilogramm. Die speziellen Lattenroste sind nicht nur äußerst stabil, sondern besitzen noch weitere Vorteile. Sie verfügen über eine flexible Schulterabsenkung, sind mit einer Mittelzonen-Verstärkung versehen und besitzen eine Beckenkomfortzone.

Was ist ein 7-Zonen-Lattenrost?

Ein 7-Zonen-Lattenrost lässt sich hervorragend mit einer 7-Zonen-Matratze vergleichen und sollte auch nur ausschließlich mit dieser kombiniert werden. Im Vergleich zu einem Lattenrost ohne verschiedene Zonen lässt sich ein 7-Zonen-Lattenrost viel individueller an den Körper anpassen. Daraus resultiert ein weitaus höherer Liegekomfort. Folgende Zonen sind vorhanden:

  1. Fersen
  2. Waden & Oberschenkel
  3. Gesäß
  4. Lendenwirbelsäule
  5. Nacken
  6. Rücken
  7. Kopf

Worauf beim Kauf achten?

Beim Kauf von einem Lattenrost müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Ein geeigneter Lattenrost wird im Hinblick auf die vorhandenen Schlafvorlieben und die jeweilige Matratze ausgesucht. Die angebotenen Modelle unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander. Nicht jeder Lattenrost passt zu jeder Matratze. Für die Herstellung der einzelnen Latten wird Birken-, Buchen- und auch Eschenholz verwendet. Latten aus Buchenholz sind deutlich haltbarer und auch belastbarer als Latten aus Birken- oder Eschenholz. Die einzelnen Furnierlagen spielen im Hinblick auf die Qualität ebenfalls eine Rolle. Die Latten sollten mindestens 5-fach verleimt sein.

Je mehr Leisten ein Lattenrost besitzt, desto höher der Liegekomfort. Modelle mit 42 Leisten sind am besten geeignet. Zwischen den einzelnen Latten muss ein optimaler Abstand vorhanden sein. Nur durch diesen sind eine hohe Lebensdauer und eine gute Belüftung gewährleistet. Für einen möglichst hohen Liegekomfort sollte sich die Härte vom Lattenrost im Schulter- und im Hüftbereich einstellen lassen. Bei qualitativ hochwertigen Modelle sind in diesen Bereichen mehrere Latten verbaut. Dadurch wird das zu tiefe Einsinken von der mittleren Körperpartie verhindert. Natürlich müssen auch die Abmessungen des Lattenrosts zur vorhandenen Matratze passen. Die Bauhöhe des Rostes spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf die verfügbare Einlegetiefe für die Matratze. Diese muss ausreichend tief liegen, denn sonst rutscht sie heraus.

Lattenrost Hersteller

Es gibt viele Lattenrost Hersteller, wir stellen Ihnen drei der vielen Anbieter nun genauer vor.

Logo Ikea

Logo Ikea

Ikea Lattenroste

In den schwedischen Möbelhäusern von Ikea haben Kunden die Wahl zwischen verschiedenen Bettensystemen, Matratzen und Lattenroste.

Das Modell Leirsund ist in 3 unterschiedlichen Größen erhältlich. Der Federholzrahmen besteht aus 42 Federhölzern (Birke), mehreren Komfortzonen und lässt sich individuell einstellen. Der Lattenrost Lilluman ist in 2 Größen erhältlich. Er besteht aus einer Kombination aus Scheiben und Federhölzern und lässt sich individuell an den Körper anpassen.

Der weiße Federholzrahmen LAKSEVÅG zählt zu den qualitativ hochwertigen Modellen und ist in 2 Größen verfügbar. Er besteht aus 30 Federhölzer und besitzt 3 Komfortzonen. Sein Kopf- und Fußteil lassen sich bequem per Knopfdruck verstellen.

Das Logo von Tempur

Das Logo von Tempur

Tempur Lattenroste

Das Unternehmen Tempur gehört zu den erfahrensten Herstellern von Matratzen. Zum Angebot zählen auch moderne Systemrahmen.

Das Modell Flex 500 ist ein qualitativ hochwertiger Tellerlattenrost. Er ist in verschiedenen Größen erhältlich und besteht aus einem 11,5 cm starren Systemrahmen. Dank den montierten Füßen lässt er sich auch als freistehendes Bettsystem verwenden.

Der Tellerlattenrost Flex 1000 lässt sich manuell einstellen und besitzt 4 unterschiedliche Komfortzonen. Dieses Modell verfügt ebenfalls über montierte Füße und ist in vielen Größen erhältlich. Der Systemrahmen Flex 1000 ER von Tempur ist 10,3 cm hoch und besitzt 4 unterschiedliche Komfortzonen. Kopf- und Fußbereich können individuell eingestellt werden.

Das Logo von Ravensberger Matratzen

Das Logo von Ravensberger Matratzen

Ravensberger Lattenroste

Ravensberger gehört in Deutschland zu den beliebtesten Herstellern von Betten und Matratzen. Im breit gefächerten Angebot befinden sich auch verschiedene Lattenroste.

Der MEDIMED 7-Zonen BUCHE verstellbar ist ein moderner sowie hochwertiger Lattenrost. Er besteht aus einem Buche-Vollholzrahmen und besitzt 44 Federholzleisten. Zusätzlich ist der Rost mit 7 unterschiedlichen Zonen versehen und lässt sich individuell verstellen.

Das Modell Duomed von Ravensberger ist ein variabler Teller-Leisten-Lattenrahmen. Er besteht aus 29 Buche-Federholzleisten und aus 25-Teller-Federelemente. Seine Mittelkomfortzone ist individuell einstellbar.

Taugen Lattenrost von Aldi und Lidl etwas?

Die bekannten Discounter Aldi und Lidl haben von Zeit zu Zeit einige Lattenroste in ihrem Angebot. Diese sind nicht nur zeitlich begrenzt, sondern auch sehr schnell vergriffen. Dies liegt vor allem an den äußerst günstigen Preisen. Im direkten Vergleich sind die Lattenroste um einiges preiswerter als Modelle von namhaften Herstellern. Dafür sind die Discounter-Lattenroste den höherwertigen Modellen im Hinblick auf den Liegekomfort und die Haltbarkeit unterlegen.

Selbst preisbewusste Käufer sollten nicht einfach zuschlagen und lieber etwas mehr Geld in einen qualitativ hochwertigen Lattenrost investieren. Dieser hält im Vergleich zu den Aldi- und Lidl-Modellen deutlich länger, bietet eine höhere Liegequalität und besitzt somit auch ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

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