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Richtige Matratze für Seitenschläfer

So liegt ein Seitenschläfer

So liegt ein Seitenschläfer

Menschen sind unterschiedlich. Das gilt nicht nur in Bezug auf den Körperbau, der auch ein entscheidender Faktor ist, wenn es um die Wahl der richtigen Matratze, den passenden Lattenrost und ein die Schlafposition unterstützendes Kissen geht. Die Wahl dieses Equipments ist vor allem abhängig von der bevorzugten Schlaflage. Die wenigsten Menschen schlafen übrigens auf dem Bauch, während der überwiegende Teil die Rückenposition und die Seitenlage als bevorzugte Schlaflage hat. Noch viel zu wenig wird die Schlafposition beim Kauf der Matratze, des Lattenrostes und bei der Wahl des richtigen Kissens berücksichtigt.

Das schmälert die Schlafqualität, und so wundert es nicht, dass eine große Zahl von Menschen unter Schlafstörungen leidet. Seien Sie klüger und informieren Sie sich! Das gilt vor allem dann, wenn Sie Seitenschläfer sind, denn nachfolgend erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf einer Matratze achten sollten.

Matratzenempfehlung für Seitenschläfer

Im Test der Stiftung Warentest hat die beste jemals getestete Matratze die Bodyguard in den Testkriterien für Seitenschläfer „gut“ abgeschnitten. Insgesamt erhielt sie im Test 7/2015 die Note 1,8 (gut). Die Matratze ist für jede Schlafposition gut geeignet, weswegen wir sie Ihnen auch wärmstens empfehlen können wenn Sie Seitenschläfer sind, einen ausführlichen Bericht finden Sie hier:

Bodyguard Anti-Kartell-Matratze von Bett1.de Test

Anforderungen und Qualitätsmerkmale einer Matratze für Seitenschläfer

Eine große Zahl von Menschen favorisiert beim Schlafen die Seitenlage. Die Arme sind dabei dicht am Körper oder nach vorne abgewinkelt. Die Seitenlage entspannt und entlastet vor allem die Wirbelsäule. Außerdem reduziert sie die Chance zu schnarchen und das Risiko der gefürchteten Schlafapnoe, bei der die Atmung phasenweise aussetzt. In der Seitenlage drücken sich vor allem das Becken und die aufliegende Schulter in die Matratze, weshalb an diese Stellen die Körperlage besonders stabilisiert werden sollte, da die Wirbelsäule ansonsten eine leichte Krümmung beim Liegen erfährt.

Deshalb ist es bei der Wahl der Matratze wichtig darauf zu achten, dass Sie im Bereich der Schulterpartie und im Beckenbereich nur so stark einsinken, dass Ihre Wirbelsäule möglichst gerade und stabil in der Seitenlage positioniert wird. Das gilt umso mehr, wenn Sie breite Schultern haben. Die Matratze muss sich deshalb den Hüften und den Schultern anpassen und den Druck beim Liegen nehmen. Ist die Matratze zu hart, wird die Wirbelsäule geknickt, was zu Rückenschmerzen führen kann. Ist sie zu weich, werden Sie an Schulter und Becken in die Matratze einsinken. Das bedeutet, dass sich Ihre Wirbelsäule leicht in Richtung Matratze biegt, was wiederum zu Rückenschmerzen führen kann.

Welche Matratzentypen für Seitenschläfer geeignet sind

Die Anforderungen an eine Matratze für Seitenschläfer ist deshalb ein variabler Härtegrad mit einer hohen Punktelastizität, die in der Lage ist, die Wirbelsäule in einer gerade und entspannten Position zu halten, um frei von Rückenschmerzen zu schlafen. Damit die gewünschte Absenkung der Schulter richtig funktioniert, sollte die Matratze entsprechend oberflächenelastisch und weicher sein, um unnötigen Gegendruck zu vermeiden.

Für Seitenschläfer eignet sich eine Naturlatex-Matratze, die sich durch ein 7-Zonen-Körperstützsystem auszeichnet und die es in unterschiedlichen Härtegraden gibt. Der Härtegrad orientiert sich am jeweiligen Körpergewicht. Die 7-Zonen sind auf die jeweilige Körperregion abgestimmt, was durch die Punktelastizität noch unterstützt wird. Das bedeutet, dass diese Matratze für Seitenschläfer an den gewünschten Stellen die notwendige Flexibilität aufweist, nämlich im Schulter- und Beckenbereich. Es gibt außerdem spezielle Naturlatex-Matratzen, die eine homogene Stütze im Beckenbereich aufweisen, um insbesondere die Bandscheiben zu stabilisieren.

Sie verfügen außerdem über eine punktelastische Schulterabsenkung, sodass sie sich nicht nur für Seitenschläfer, sondern auch für Menschen mit bereits vorhandenen Wirbelsäulenproblemen und mit Arthrose eignen. Daneben gibt es noch die Bio-Kaltschaum-Matratze, die für nahezu alle Schlafpositionen konzipiert ist und eben auch für Seitenschläfer.

Welche Matratzentypen für Seitenschläfer nicht geeignet sind

Für Seitenschläfer nicht geeignet sind Matratzen, die ohne besondere Komfortzonen ausgestattet sind und einen gleichmäßigen Härtegrad aufweisen. Das führt dazu, dass Schulter- und Beckenbereich eben nicht in die Matratze sinken, um die Wirbelsäule in eine waagrechte Lage zu bringen und zu stabilisieren. Das gilt übrigens auch für alle anderen Matratzen, die einheitlich gestaltet sind und in dem gewünschten Bereich keine Flexibilisierung aufweisen. Dann wird beim Liegen Gegendruck erzeugt, der nicht nur die Wirbelsäule destabilisiert, sondern auch Becken und Schulter quetscht.

Das wiederum erzeugt eine ungünstige Schlafposition, wodurch der Schlaf kein guter und fester sein kann. Nicht so günstig für Seitenschläfer sind deshalb Federkernmatratzen oder Schaumstoffmatratzen, die ganzflächig dieselbe Elastizität aufweisen und in dem gewünschten Bereich entweder zu weich oder zu hart gestaltet sind und über keine Oberflächenelastizität verfügen.

Der passende Lattenrost für Matratzen für Seitenschläfer

Es kommt nicht allein auf die Matratze an, wenn Sie als Seitenschläfer einen erholsamen Schlaf haben wollen, sondern auch auf den Lattenrost, der ebenfalls an Ihre Bedürfnisse angepasst sein sollte. Ideal ist ein Lattenrost mit einer integrierten Schulterabsenkung, der ein Absinken der Schulter zulässt, ohne dass Sie sich verdrehen müssen. Der für Seitenschläfer passende Lattenrost sollte außerdem die Möglichkeit bieten, die Mittelzone zu verstellen. Bei manchen Lattenrosten können Sie außerdem die Härte der Leisten individuell an Ihre jeweilige Körperform und auch an das Körpergewicht anpassen.

Ideal für Seitenschläfer sind randlose Lattenroste, die eine hohe Federwirkung aufweisen mit einer speziellen Becken-Komfortzone. Die Beckenzone wird deshalb zur Komfortzone, weil die Mittelzone mit arretierbaren Spezialschiebern verstärkt wird und an die individuellen körperlichen Gegebenheiten angepasst werden kann. Besonders innovativ und druckentlastend sind Teller-Lattenroste, die im Bereich von Schulter und Becken mit hochflexiblen Spezialtellern ausgestattet sind. Meist ist der Härtegrad der Becken-Komfortzone individuell einstellbar, wodurch eine Anpassung an das individuelle Körpergewicht erzielt werden kann. Teller-Lattenroste gibt es sogar in dreidimensionaler, hoher Federwirkung, sodass auch die Tellerhärte individuell regulierbar ist.

Das richtige Kissen für Seitenschläfer

Um die Seitenlage zu stabilisieren, sind für Seitenschläfer flache Kissen oder auch eine Nackenrolle eine wichtige Unterstützung. Das setzt allerdings voraus, dass die Nackenrolle die richtige Dicke hat, sodass sie gut in den Winkel zwischen dem Hals und der Schulter passt und ihn ausfüllt. Auf diese Weise wird der Kopf in der Waagrechte gehalten und knickt nicht zur Seite, sodass die Wirbelsäule eine gerade Linie bildet. Ein Abknicken oder Überstrecken der Halswirbelsäule wird auf diese Weise vermieden.

Stabilität und gleichzeitig Flexibilität bietet zum Beispiel ein Dinkelkissen, das sich formbeständig und perfekt an die Formen von Kopf und Nacken anpasst. Darüber hinaus zeichnet es sich durch seine Formbeständigkeit aus und durch einen idealen Wärmeaustausch. Das gilt auch für das Hirsekissen, das ebenfalls über Elastizität und eine gute Anpassungsfähigkeit sowie eine punktuelle Nachgiebigkeit verfügt. Dieselben Eigenschaften bietet auch ein Kissen, das mit Wollflocken gefüllt ist. Es ist ideal für die Seitenschläfer, die ihr Kissen gerne knautschen und knuddeln, um es dann in der Beuge von Kopf und Nacken zu platzieren.

Ein Kissen mit einer ebenfalls hohen Bauschkraft ist das Zirbenkissen, bei dem Sie gleichzeitig von den positiven Effekten des Zirbenholzes profitieren, das das Einschlafen erleichtert. Für alle, die ihr Kissen nicht knuddeln und zusammenrollen und trotzdem ergonomisch schlafen möchten, gibt es auch Nackenstützkissen, die auf das Liegeverhalten von Seitenschläfern ausgerichtet sind und den Kopf im Schlaf stützen.

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Seitenschläfermatratze achten – eine Checkliste

Achten Sie als Seitenschläfer beim Kauf einer Matratze darauf, dass sie die erforderliche Oberflächenelastizität aufweist. Nur so ist sichergestellt, dass Sie in der Seitenlage eine waagrechte Ausrichtung der Wirbelsäule erzielen, da Becken- und Schulterbereich leicht in die Matratze einsinken können und aufgrund des fehlenden Gegendrucks entlastet werden.
Um frei von Rückenschmerzen zu sein und um entspannt schlafen zu können, sollte die von Ihnen gewählte Matratze eine besondere Flexibilität im Schulter- und Beckenbereich aufweisen. Diese Voraussetzungen erfüllt eine Matratze, wenn sie in mehrere Zonen unterteilt ist und auf das Gewicht der jeweiligen Körperregion flexibel reagieren kann.
Um eine wirklich stabile Lage im Becken- und Hüftbereich sowie eine waagrechte Ausrichtung der Wirbelsäule zu erzielen, ist eine Seitenschläfermatratze mit einer punktuellen Flexibilität die erste Wahl. Das wird insbesondere durch Matratzen mit einer speziellen Punktelastizität unterstützt, die sehr flexibel reagieren und ihre Flexibilität trotz hoher Beanspruchung über lange Zeit beibehalten.
Konzentrieren Sie sich beim Kauf einer Matratze auf bestimmte Materialien, die die für Seitenschläfer besten Rahmenbedingungen unterstützen. Dazu gehören die Naturlatex-Matratze und die Bio-Kaltschaum-Matratze, die aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit eine hohe und beständige Flexibilität aufweisen.
Denken Sie beim Kauf einer Matratze auch gleich an das richtige Kissen, im Idealfall auch an einen neuen Lattenrost, der die Funktionalität einer Seitenschläfermatratze mit unterstützt. Auch beim Kissen kommt es auf flexibles und dennoch stabiles Formverhalten an, da die Region im Kopf- und Nackenbereich insbesondere in der Seitenlage mit einem Kissen gut gestützt werden muss, um die Wirbelsäule in einer waagrechten Position zu halten und zu stabilisieren.
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